DRK-Kita-Gruppe in Hattorf geschlossen

Wolfsburg.  An den BBS II in Wolfsburg sind zwei weitere von Corona betroffene Klassen dazugekommen.

Mitarbeiterinnen beschriften im Container vor dem Wolfsburger Gesundheitsamt Abstrich-Proben.

Mitarbeiterinnen beschriften im Container vor dem Wolfsburger Gesundheitsamt Abstrich-Proben.

Foto: LARS LANDMANN / Stadt Wolfsburg

Die Kindergartengruppe der DRK-Kindertagesstätte Hattorf bleibt bis zum 20. November geschlossen. Das teilt die Stadt Wolfsburg mit. Es werden alle Kindergartenkinder und das pädagogische Personal getestet. Die Krippengruppe bleibt weiterhin geöffnet. Die Kindergartengruppe „Bärengruppe” der Evangelischen Bonhoeffer-Kindertageseinrichtung bleibt bis zum 17. November geschlossen. Es werden alle Kindergartenkinder und das pädagogische Personal getestet. Die Grundschule Fallersleben bleibt weiterhin bis zum 13. November geschlossen. Die Testungen des Gesundheitsamtes laufen. Es werden alle Schüler, deren Geschwisterkinder und alle Lehrer getestet. Das Angebot der Musikschule bleibt aufrechterhalten. An der Grundschule Ehmen-Mörse findet bis zum 12. November keine Beschulung für eine Klasse des 3. Jahrgangs, zwei AGs sowie einer Ganztagskohorte (Jahrgänge 3/4, donnerstags) statt. Auch hier laufen die Testungen. An der Wolfsburger Oberschule befindet sich derzeit noch bis einschließlich 11. November der 9. Jahrgang und ein Französischkurs des 8. Jahrgangs in Quarantäne. Am THG ist die Klasse 6c noch bis zum 18. November in Isolation. Die Tests haben bisher keine weiteren positiven Fälle ergeben. Es liegen aber noch nicht alle Ergebnisse vor. Am Gymnasium der Eichendorff-Schule sind derzeit zwei Klassen, ein Politikkurs, ein Spanisch- und ein Französischkurs und eine Klasse im 11. Jahrgang (11G4) in häuslicher Isolation. Zusätzlich zu den bereits in häuslicher Isolation befindlichen Klassen an der BBS II, sind zwei weitere dazugekommen. Diese zwei neuen Klassen sind bis zum 23. November in Quarantäne. Am Gymnasium Fallersleben hat das Gesundheitsamt keine Maßnahmen festgelegt, es werden lediglich zwei Lehrer (Verdachtsfälle) getestet.

Bei allen Neuinfektionen prüft das Gesundheitsamt die Kontaktketten der infizierten Personen und beurteilt, ob und welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind. Bis zu einer Kontaktaufnahme des Gesundheitsamtes besteht für die betroffenen Schüler sowie Lehrer die Empfehlung, in Form einer Präventivquarantäne zuhause zu bleiben, bis die Überprüfung durch das Gesundheitsamt erfolgt ist. Die Stadt bittet um Verständnis, dass erst einmal diejenigen getestet werden, die direkten Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten. Aufgrund der Auslastung der Labore kann es derzeit mindestens drei Tage dauern, bis die Testergebnisse vorliegen. Werden Testungen angeordnet, werden alle Eltern betroffener Schüler entweder per E-Mail oder telefonisch vom Gesundheitsamt kontaktiert. Dies kann aufgrund der derzeit starken Belastung des Gesundheitsamtes einige Zeit in Anspruch nehmen, heißt es. Es wird daher darum gebeten, von telefonischen Nachfragen abzusehen.

Die Eltern und Sorgeberechtigten werden außerdem aufgefordert, ihre Erreichbarkeit zu gewährleisten, damit die Tests so zügig wie möglich erfolgen können. Die Stadt Wolfsburg bittet alle Eltern, deren Kinder bislang nicht getestet wurden und die sich in Präventivquarantäne befinden, darauf zu achten, die Kontakte ihres Kindes, ihre eigenen Kontakte und die ihrer Familie mit anderen Personen so weit wie möglich zu reduzieren.

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