„Sommer im Park“: Bewegung und Genuss in der Autostadt

Wolfsburg.  Kraxeln, chillen, Elektro-Style testen: Bis zum 27. September gibt es in der Autostadt für alle Altersklassen viel zu entdecken.

Smart Mobility spielerisch erleben – das ist eines der Ziele im Sommerprogramm. Eine ganze Flotte an Elektro-Tools steht den Besuchern für den 250-Meter-Parcours  zur Verfügung. Schutzkleidung natürlich auch.

Smart Mobility spielerisch erleben – das ist eines der Ziele im Sommerprogramm. Eine ganze Flotte an Elektro-Tools steht den Besuchern für den 250-Meter-Parcours zur Verfügung. Schutzkleidung natürlich auch.

Foto: Helge Landmann / regios24

Wozu in die Ferne schweifen – die Spinne aus der weltberühmten Eiger-Nordwand ist doch hier! Das allein könnte man beim Blick auf die Kletterlandschaft am Südwest-Strand der Autostadt denken. Und direkt nachdem die Erlebniswelt am Mittellandkanal zum Sommerprogramm 2020 die Pforten geöffnet hatte, hingen auch schon die ersten Kraxler ab 5 Jahren in schwindelerregender Höhe.

Und wie in Grindelwald am Fuße des mächtigen Eigers können die Zuschauer am Hafenbecken die Routen der Klettermaxe von unten verfolgen. Und dabei einen coolen Drink nehmen. Oder einen frisch gerösteten Kaffee auf der Terrasse des Cafés „Erste Sahne“ genießen.

Klettern auf bis zu 11 Metern Höhe

„Wir wollen gerade dieses Areal, über dem die Sonne täglich am längsten steht, noch einmal aufwerten“, sagt Roland Clement, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autostadt mit Blick auf den Südwest-Strand, der ja bereits mit dem „Cool Summer Island“ lockt. „Gerade von der Stadt aus und wenn man mit dem ICE in Wolfsburg einfährt, fällt der Blick auf dieses Areal. Wir wollen die Menschen locken und einladen, herzukommen.“

Die Kletterobjekte, das „Netzwerk“ aus geknüpften Seilen, in dem es bis zu 11 Metern in die Höhe geht und das „Holzwerk“, eine flachere aus Balken bestehende Herausforderung, bleiben als dauerhafte Installationen bestehen. Im Winter, verrät Geschäftsführer Clement, würden sie als Farb-Licht-Objekte angestrahlt und in Szene gesetzt.

Thema „Smart Mobility“ steht im Fokus

Stichwort: Elektro-Style. Ein Mikromobilitäts-Parcours mit verschiedensten Antriebs-Tools vom Einrad über das Kart bis zum Elektroroller steht bereit. Je nach Mut und Balance-Fähigkeit können die Piloten, ausgestattet mit reichlich Protektoren und dem verpflichtenden Helm, am Wasser und sogar übers Wasser ihre Runden drehen.

Gut 250 Meter lang ist die Teststrecke inklusive Steg. Roland Clement: „Unser Ziel ist, dass wir das Thema Smart Mobility den Menschen näher bringen. Hier kann man beispielsweise auch einen Elektroroller in Ruhe ausprobieren, ohne dass man gleich in den Straßenverkehr geht.“ Um die Strecke sind Schutzzäune gezogen, ohnehin stehen dort wie an allen anderen Attraktionen Helfer und Aufsichtspersonal zur Verfügung.

Airtramp – ein Evergreen für Kinder

Ein Evergreen darf im Bewegungsprogramm für Kinder nicht fehlen – das Airtramp, inklusive vier Meter hohem Kletterturm, lockt Kinder zwischen 6 und 14 Jahren am KundenCenter. Und auch wenn es bei „Sommer im Park“ nach dem Credo der Autostadt wieder um reichlich Mobilität und Bewegung geht, darf natürlich das Thema Chillen und Genießen nicht zu kurz kommen. Coole Drinks am Hafenbecken, Popcorn, Hotdogs, Eis und Crêpes – alles in Bio-Qualität, wie Markus Greiner, COO von Mövenpick Marché und Verantwortlicher für die Gastronomie der Autostadt unterstreicht. „Wir haben alle unsere Mitarbeiter aus der Kurzarbeit herausgeholt, um uns aufs Sommerprogramm vorzubereiten“, schildert Greiner. „Viele haben Ideen eingebracht, wir sind hochmotiviert und freuen uns alle auf unsere Gäste.“ Groß ist der Aufwand, der in Sachen Corona-Regeln betrieben werden muss. Überall werden Besucherzahlen gesteuert, auf Masken- und Abstandspflicht geachtet. Autostadt-Mitarbeiter stehen allenthalben bereit, um Fragen dazu zu beantworten.

Apropos Genuss. Den gibt es in akustischer Form als Street Music: An jedem Wochenende bringen Nachwuchskünstler Elektro-Pop, Jazz, Funk und Rap in den Autostadt Park.

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