Polizei erwischt in Wolfsburg drei Radfahrer mit Handy am Ohr

Wolfsburg.  Bei Kontrollen am Montagnachmittag in der Innenstadt stoppt sie auch sieben E-Scooter-Fahrer, die durch die Fußgängerzone fuhren.

Polizeikontrollen fanden am Montag in der Wolfsburger Innenstadt statt.

Polizeikontrollen fanden am Montag in der Wolfsburger Innenstadt statt.

Foto: Sven Hoppe / dpa

Bei gezielten Fahrradkontrollen am Montagnachmittag hat die Polizei in der Wolfsburger Innenstadt 35 Verstöße festgestellt. Zum Beispiel fuhren einige Personen durch die Fußgängerzone, waren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs oder telefonierten während der Fahrt, schreibt die Polizei.

Gerade auffällig gestiegene Zahlen von Verkehrsunfällen mit beteiligten Fahrradfahrern im Juni
(19 Unfälle unter Beteiligung von Radfahrern mit 21 verletzten Zweiradradfahrern, davon drei schwer) waren Anlass für die Verkehrsüberwachung. Daher fanden Kontrollen in der Schillerstraße, Porschestraße, Heinrich-Nordhoff-Straße und Berliner Ring sowie in der Friedrich-Ebert-Straße statt. Insgesamt wurden zwischen 15 und 19 Uhr 30 Fahrradfahrer und neun Fahrer von E-Scootern überprüft.

Ein Radfahrer überquerte bei Rotlicht die Schillerstraße

Alleine sieben E-Scooter-Fahrer (E-Scooter sind Kraftfahrzeuge) erwartet jeweils für das Fahren in der Fußgängerzone ein Bußgeld von 55 Euro, ein weiterer Fahrer telefonierte zudem mit dem Handy, was 100 Euro Bußgeld ausmacht. Auch drei Fahrradfahrer wurden von den Beamten über das Telefonieren mit einem Mobiltelefon aufgeklärt. Sie müssen mit 55 Euro Bußgeld rechnen.

Abschließend stoppten die Beamten, die selbst mit Fahrrädern unterwegs waren, einen Radfahrer, der die Schillerstraße in Richtung Kaufhof bei Rotlicht überquerte und somit 60 Euro Bußgeld fällig waren. Mit weiteren Kontrollen ist zu rechnen, da die Benutzung der falschen Radwegseite und das Nichtbeachten des Rechtsfahrgebotes zu den Hauptunfallursachen bei Unfällen unter Beteiligung von Radfahrern zählen.

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