Hilfe für Wolfsburgs Wirte – Stadt will auf Gebühren verzichten

Wolfsburg.  Für 2020 und vielleicht für 2021 sollen aber nicht nur die Gebühren entfallen. Es könnte noch viel mehr zusätzliche Außenplätze genehmigt werden.

Ohne Maske, dicht an dicht, lang ist es her – Gäste sitzen in der Sonne in der Porschestraße. Die Aufnahme stammt von 2018.

Ohne Maske, dicht an dicht, lang ist es her – Gäste sitzen in der Sonne in der Porschestraße. Die Aufnahme stammt von 2018.

Foto: Darius Simka / regios24

Die Gastronomie leidet unter heftigen Umsatzeinbrüchen wegen der Corona-Einschränkungen. Den Antrag der PUG-Faktion, den Wirten die Gebühren für die Außenbewirtschaftung zu erlassen, bekommt die volle Unterstützung der Verwaltung und des Oberbürgermeisters. Nach Beratung im Verwaltungsausschuss wird eine Vorlage für weitere Ausschüsse erstellt. Geplant ist: 2020 sollen die Gebühren vollständig erlassen werden, möglicherweise auch für 2021.

Die Gebühren werden auf Grundlage genutzten Fläche berechnet. Je nach Lage im Kern-, Innen- oder Außenbereich beträgt der Satz 28, 22, oder 16 Euro je Quadratmeter und Jahr. In diesem Jahr wurden 82 Genehmigungen für die Außenbewirtschaftung erteilt, was Gebühreneinnahmen in Höhe von 67.700 Euro entspricht.

PUG-Fraktionschef Andreas Klaffehn erklärte auf Nachfrage: „Wir wollen Wolfsburgs Wirten helfen und unterhielten uns mit der Dehoga, die den Gebührenverzicht für einen tollen Vorschlag hält. Wir freuen uns, dass die Verwaltungs unserem Vorschlag folgt. So wird unseren Wirten ein Stück weit mehr Luft verschafft.“ Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Die Gastronomie ist wichtig für die Lebensqualität in Wolfsburg, wir müssen zusehen, dass sie die Krise überlebt. Wir wollen ermöglichen, das Gastronomen – unter Wahrung des Abstandsgebot – ihre Außenbewirtschaftung erweitern können, wenn diese nicht in wichtige Wege hineingerät.“

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