Neuland in Wolfsburg erwirtschaftet 2,1 Millionen Überschuss

Wolfsburg.  Die Gesellschaft hat 2019 parallel zur Neubauaktivität 36 Millionen Euro in ihre Bestände investiert.

Es geht voran in den Hellwinkel-Terrassen.

Es geht voran in den Hellwinkel-Terrassen.

Foto: Benstem / Archiv

Das Jahresergebnis der Neuland-Wohnungsgesellschaft überzeugt den Aufsichtsrat: Mit rund 2,1 Millionen Euro erwirtschaftetem Jahresüberschuss liege das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2019 über dem geplanten Ansatz, wie die Neuland mitteilt.

Dabei betrage die durchschnittliche Miete 6 Euro pro Quadratmeter über den gesamten Bestand – inklusive rund 240 Neubauwohnungen im Erstbezug. Dieser positive Jahresabschluss wurde am Montag bei der Aufsichtsratssitzung einstimmig der Gesellschafterversammlung zur Beschlussfassung empfohlen.

Gleichzeitig sei der Bestand komplett vermietet, es gebe fast keinen marktbedingten Leerstand – 1064 Kündigungen stünden 1381 Neuvermietungen gegenüber, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

Die Wohnbauoffensive der Stadt Wolfsburg habe die Neuland 2019 durch ihr Neubauprogramm nachhaltig unterstützen können. Hans-Dieter Brand blickt als Geschäftsführer der Neuland auf ein intensives Jahr zurück: „Wir konnten 2019 als Erstes in den Hellwinkel-Terrassen Wohnungen fertigstellen – und auch direkt alle 150 vermieten. Gleiches gilt für 32 neue Wohnungen, die im ersten Bauabschnitt am Schlesierweg entstanden sind, wie auch für 48 geförderte Wohnungen im Rahmen von ‚Wohnen für Alle‘ am Sportplatz und neun an der kleinen Burg in Detmerode.“

Parallel zur Neubauaktivität habe die Neuland rund 36 Millionen Euro in ihre Bestände investiert. 22,1 Millionen Euro für Instandhaltung und 12,3 Millionen Euro für technische und energetische Sanierungen, der Rest sei in den Abbruch Dessauer Straße investiert worden. Ein Schwerpunkt der Modernisierung sei dabei der Laagberg gewesen. Hier werden bereits seit 2016 362 Wohnungen im Vogtlandweg/Sachsenring modernisiert, im vergangenen Jahr wurden die nächsten 48 Wohnungen fertig und direkt wieder vermietet. Die Preissteigerungen seien dabei moderat und lägen weit unter dem, was gesetzlich erlaubt sei.

Neben den rein ökonomischen Aspekten sei auch die Weiterentwicklung der Service-Qualitäten ein wichtiger Punkt: Im Jahr 2019 wurde aus diesem Grund eine große Kundenbefragung unter allen Neuland-Mietern durchgeführt. Zwei Ergebnisse hätten Mitarbeiter und Aufsichtsrat besonders erfreut: Ein hoher Service-Standard gerade in den Bereichen „Freundlichkeit“ und „Kompetenz“ von bis zu 95 Prozent und eine extrem hohe Weiterempfehlungsquote von 96 Prozent seien erreicht worden. red

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder