Wilde Müllkippe und Buckelpiste an A 39 in Fallersleben

Fallersleben.  Die Ortsbürgermeisterin berichtet von Radfahrer-Ärgernissen. Im Gewerbegebiet liegt Müll herum, unter der Autobahn klagen Radler über den Wegzustand.

Sperrmüll und offenbar ausrangierte Weihnachtsbäume liegen in der Westerlinge.

Sperrmüll und offenbar ausrangierte Weihnachtsbäume liegen in der Westerlinge.

Foto: Weber / rs24

Daran, dass das Entsorgungszentrum wegen der Corona-Beschränkungen wochenlang geschlossen war, kann es nicht liegen. Und auch die Wiedereröffnung des nahen Schnellrestaurants kann zumindest nicht der alleinige Grund sein. Jedenfalls hat sich im Gewerbegebiet Westerlinge im Osten von Fallersleben eine vielfältige wilde Müllhalde entwickelt.

Besonders schlimm am Wendehammer

Der Hinweis darauf kam von Radfahrern, die dort regelmäßig entlangfahren, wie Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist am Montag informierte. An der Straße Westerlinge entlang im gleichnamigen Gewerbegebiet führt ein Radweg in Richtung Forum Autovision. Und von dort gebe es Klagen über die Müllansammlung. Der gesamte Abschnitt bis hin zur Ladestraße sei eine Müllhalde, seit das Schnellrestaurant wieder geöffnet sei, berichtete Weist. „Ich bin dort gewesen und muss leider bestätigen: Es ist so, wie geschildert. Am Wendehammer Westerlinge sieht es besonders schlimm aus.“ Zu diesem Bereich habe es in den vergangenen Jahren schon oft Beschwerden über Müll gegeben.

Die Ortsbürgermeisterin forderte, die Verursacher zur Rechenschaft zu ziehen und/oder den Reinigungsrhythmus für die Straße und den Radweg zu verstärken.

Schlechter Radweg-Zustand

Apropos Radweg: Beschwerden sind nach Angaben der Ortsbürgermeisterin auch an sie herangetragen worden, was die Radweg-Strecke ein Stück weiter südlich, entlang der Wolfsburger Landstraße zur Heinrich-Nordhoff-Straße, betrifft. Seit langem beschwerten sich Radfahrer über den schlechten Radweg-Zustand auf dem Abschnitt unter der Autobahn 39 hindurch. „Bereits vor Beginn der Bauarbeiten an der Brücke war von einer Buckelpiste und von Unfallgefahr die Rede“, schilderte Weist.

„Viele Radfahrer haben die Hoffnung, dass der Radweg endlich gemacht wird“, berichtete die Ortsbürgermeisterin. Allerdings kann sie derzeit wenig Hoffnung machen. Sie habe die neueste Beschwerde an den Geschäftsbereich Straßenbau und Verkehr weitergeleitet, und nach Aussage eines führenden Mitarbeiters soll es zwar nach Abschluss der Brückenbauarbeiten eine Begehung der Strecke geben. „Aber es gibt keine Pläne für eine Sanierung des Radwegs in dem Bereich.“

Hinweis an die Landesbehörde

Immerhin: Der Mitarbeiter habe zugesagt, den Hinweis an die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr weiterzugeben, berichtete die Ortsbürgermeisterin unserer Zeitung. Die Behörde ist nämlich für den außerörtlichen Straßenabschnitt inklusive Radweg zuständig.

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