Die Brücke über die Kleine Aller muss saniert werden

Warmenau.  Auf längere Zeit müssen sich die Verkehrsteilnehmer mit der Fahrbahnverengung auf der alten B 188 arrangieren, sagt die Ortsbürgermeisterin.

Auf der alten B 188 Richtung Weyhausen (Hannoversche Straße) gibt es auf der Brücke über die Kleine Aller eine Fahrbahnverengung. Die Brücke muss saniert werden, derzeit laufen vorbereitende Arbeiten.

Auf der alten B 188 Richtung Weyhausen (Hannoversche Straße) gibt es auf der Brücke über die Kleine Aller eine Fahrbahnverengung. Die Brücke muss saniert werden, derzeit laufen vorbereitende Arbeiten.

Foto: Helge Landmann / regios24

Die Verkehrsteilnehmer müssten sich in jedem Fall wohl darauf einstellen, dass die Situation auf der Brücke über die Kleine Aller auf längere Sicht so bleibt wie derzeit. Davon geht Ortsbürgermeisterin Angelika Jahns aus. Es geht ums Bauwerk auf der B 188 zwischen Warmenau und Weyhausen.

Derzeit gibt es eine Fahrbahnverengung, um die Brücke zu entlasten. Hintergrund ist, dass das 90 Jahre alte Bauwerk wie alle anderen, regelmäßig von der Landesbehörde für Straßenbau überprüft wird. Dabei hatte sich jetzt herausgestellt, dass die Beanspruchung vor allen durch schwere Lkw der Brücke zugesetzt haben. Eine Sanierung sei unumgänglich.

Die Stadt ist für die Brücke auf der alten Bundesstraße zuständig, weil sie im Zuge des Baus der neuen B 188 in eine kommunale Straße umgewidmet worden war.

Derzeit ist die Brücke in Richtung Weyhausen durchgängig befahrbar, die Einengung gibt es nur für die Fahrzeuge aus Richtung Weyhausen. Man werde beobachten, wie sich die derzeitige Lösung bewähre, hieß es im Ortsrat, als Ortsratsbeauftragter Hartmut Stapelfeld die derzeitige Lage darstellte. Anwohner würden sich jedenfalls schon über die notgedrungene Verkehrsentschleunigung freuen, schilderte Ortsbürgermeisterin Angelika Jahns. „Der Verkehr ist langsamer geworden, die Belastung für die Anlieger ist geringer.“

Der kleine Ort Warmenau hat es ohnehin mit verstärktem Fahrzeugaufkommen zu tun, seit die großen Gewerbegebiete gebaut wurden. Eine spürbare Entlastung habe da auch schon die „Rampe“ gebracht, die eine direkte Verbindung des Gewerbegebietes Ost an die Bundesstraße 188 darstellt. Lkw müssten nicht mehr zwangsläufig durch den Ort. „Ich höre da nur positives, immer mehr Menschen nutzen die neue Anbindung“, freut sich die Ortsbürgermeisterin. Nun hoffe man auch auf die zwei Anbindung im nördlichen Teil der Bundesstraße.

Zurück zur Brücke auf der kleinen Aller. Einen genauen Zeitplan, wann die Sanierung umgesetzt sein wird, gibt es noch nicht. Ortsbürgermeisterin Jahns schätzt: „Ein, zwei Jahre sind da schnell um.“

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