Wolfsburger lernen Verhalten in bedrohlichen Situationen

Wolfsburg.  Die Friedrich-von-Schiller-Schule organisiert einen Gewaltpräventionskursus an zehn Nachmittagen für Zweit- bis Viertklässler.

Bestandteil des Kurses für die Schüler waren auch Bewegungs- und Koordinationsspiele.

Bestandteil des Kurses für die Schüler waren auch Bewegungs- und Koordinationsspiele.

Foto: Goshin-Jutsu-No-Michi

In Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendschutzverein und dem Velpker Kampfsportverein Goshin-Jutsu-No-Michi fand erstmals nach 2018 an der Friedrich-von-Schiller-Schule ein Gewaltpräventionskursus statt. Folgende Schwerpunkte gab es bei dem Angebot: Gefahrenbewusstsein, Prävention, Erkennen und Vermeiden bedrohlicher Situationen, Selbstbehauptung, Flucht oder Hilfe, körperliche Verteidigung, Selbstverteidigung, Verteidigungstechniken, heißt es in einer Mitteilung.

Die Verantwortliche für den Ganztag, Claudia Sante, konnte neben der Organisation der Nachmittags-AG auch den Wolfsburger Kinder- und Jugendschutzverein gewinnen, der dieses Projekt finanziell unterstützte. Der Vorsitzende des Vereins, Jürgen Ebbecke, zeigte sich dann auch beeindruckt, während er bei einer Kursstunde zuschaute. Unter der Leitung von Frank Lambrecht vom Goshin-Jutsu-No-Michi Velpke fand der Kursus statt.

Das Selbstwertgefühl steigern, miteinander lernen, wie man sich in brenzligen Situationen angemessen verhält, lernten die Schüler der Ganztagsschule an zehn Nachmittagen. Neben theoretischen Teilen folgten auch verschiedenen Übungen und Rollenspiele. So lernten die Kinder, sich selbstbewusst und selbstsicher zu geben, um nicht in die Opferrolle zu geraten. In einer weiteren Übung sollten die Schüler ihr Verhalten für den Fall reflektieren, wenn sie von einer fremden Person angesprochen werden. Was können sie selbst tun, wie können sie auf die Situation aufmerksam machen und Hilfe erlangen. Natürlich gab es auch Bewegungs- und Koordinationsspiele und Übungen, die den Kindern einiges abverlangten aber dennoch waren die Kinder mit viel Begeisterung bei der Sache.

Während des gesamten Kurses waren die Schüler von der zweiten bis vierten Klasse eifrig und mit viel Spaß bei der Sache. Am Ende des Kurses nahmen alle teilnehmenden Schüler noch erfolgreich an einem „Bruchtest“, bei dem ein Holzbrett zu durchschlagen war, teil. Voller Stolz meisterten die Schüler auch diese Herausforderung und nahmen ihre Urkunden entgegen.

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