Eine Stick-Expertin plaudert aus dem Nähkästchen

Fallersleben.  Wissenswertes rund um das Thema Sticken gibt es am Sonntag, 20. Januar, im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum zu erfahren.

Kreuzstiche - Hannelore Seeleke gibt im Hoffmann-Museum praktische Tipps in der Nadelarbeit.

Kreuzstiche - Hannelore Seeleke gibt im Hoffmann-Museum praktische Tipps in der Nadelarbeit.

Foto: Meike Felizitas Netzbandt / Privat

Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum zeigt in seiner aktuellen Sonderausstellung, wie die Künstlerin Gudrun Cohnen-Nussbaum mit Nadel, Faden und Stoff die Hoffmann’schen Kinderlieder illustrierte.

War das Sticken früher ein beliebter Zeitvertreib des weiblichen Geschlechts und zu Hoffmanns Lebzeiten im 19. Jahrhundert Teil des Bildungskanons gutbürgerlicher Töchter, gehören Stickereien für die Hippster unserer Tage zum trendigen Look. Doch das Handwerk selbst wird heute an Schulen oder zu Hause nur noch selten gelernt. Wer sich in dieser jahrhundertealten Kulturtechnik mal wieder ausprobieren oder das Sticken neu kennenlernen möchte, ist am Sonntag, 20. Januar, um 15 Uhr genau richtig im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum. Hier „plaudert“ Hannelore Seeleke, Gründerin und Leiterin der Bastelgruppe der Markus-Kirchengemeinde Sülfeld, laut Pressemitteilung des Museums im Gespräch mit Museumsmitarbeiterin Nicole Trnka aus dem Nähkästchen und über ihre Handarbeitserfahrungen. Praktische Tipps gibt die leidenschaftlich kreative Wolfsburgerin den Teilnehmern, wenn diese vorbereitete Muster sticken. Wer also etwas über das Sticken erfahren und es ausprobieren möchte, ist hier richtig.

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