Wolfenbüttel/Salzgitter. Vier Stationen ergänzen das Stempelnetz rund um die Gemeinde Liebenburg und Salzgitter. Auch neue Belohnungen können erwandert werden.

Das Wanderstempelnetz im Tourismusverband Nördliches Harzvorland wuchs dieser Tage auf 41 Stempelstellen an. Neben der feierlichen Einweihung der Station 39 am Dienstagvormittag auf dem historischen Bahnhofsgelände in Klein Mahner, dem Domizil der „Dampflok-Gemeinschaft 41 096 Klein Mahner“, werden ebenso in der Gemeinde Liebenburg die Thie-Linde in Dörnten, Stempel-Station 40, und der Platz der Natur in Upen, Nummer 41, das Kultur- und Freizeitprogramm bereichern. Die ehemalige Wallfahrtskirche St. Marien in Engerode beherbergt die 38. Stempelstation.

„Ich habe zwar nicht den Hut auf, freue mich aber als Gastgeber, dass nun mit den drei hinzugekommenen Stationen insgesamt zehn wunderbare Wanderziele des Nördlichen Harzvorlandes in der Gemeinde Liebenburg zu finden sind“, dankte Alf Hesse als Bürgermeister der kleinen Gemeinde. Allesamt seien es Zielpunkte, die in vielerlei Wanderwegen auch mit den Nachbarkommunen zu einem flächendeckenden Freizeitnetz verflochten werden können. Allein das Verknüpfen der zehn Liebenburger Stempelstationen belaufe sich auf 40 Kilometer. Eine durchweg regional-kulturell lehrreiche Strecke, schwärmte Alf Hesse, der diese bereits persönlich auf einen fantastischen Rundweg mit dem eigenen Fahrrad zurücklegte.

Einst geschaffen unter den Fittichen der Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepte-Gemeinschaft fand das neun Gemeinden und Städte umfassende Netzwerk nun in Leader-Region Westharz seine Fortsetzung und weitere Förderung.

Das historische Bahnhofsgelände in Klein Mahner beherbergt eine Stempelstation.
Das historische Bahnhofsgelände in Klein Mahner beherbergt eine Stempelstation. © FMN | Andrea Leifeld

Stempelstellen per QR-Code und App dokumentieren

„Aus diesem Anlass der Stempelstellen-Erweiterungen wurde auch der Freizeitstempelpass neu aufgelegt“, betonte Anne Kautz vom Regionalmanagement Nördliches Harzvorland. Mit dem Pass können Gäste und Einwohner die Region auf spielerische Weise das Kultur- und Naturerbe erleben. Die Besuche an den einzelnen Stempelstellen können im Pass in Papierform oder per QR-Code in einer App dokumentiert werden.

Zusätzlich haben die Macher ein „Belohnungssystem“ für alle besonders wanderwilligen Nutzer eingeführt: Ab sofort erhalten sie Stempel in Bronze, Silber und Gold für jeweils 10, 20 oder 30 erwanderte Stationen. Die farbigen Stempel sind in den Touristinfos erhältlich. Ab Mai wird zudem ein exklusiver Belohnungs-Pin ausgeben: Hierfür müssen alle 41 Stempel gesammelt worden sein. Für die jüngsten Entdecker gibt es den Kinder-Pin bereits nach zehn gesammelten Stempeln.

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Das rustikal-rote Stempelstation-Häuschen belebte bereits am Wochenende das historische Bahnhofsgelände mit Wanderern, die sogleich die Möglichkeit wahrnahmen, sich über die Sanierungsarbeiten des historischen Bahnhofsgebäudes und die Arbeiten der Dampflok-Gemeinschaft zu informieren, erinnert Pressewart Christian Wegmann.

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