Wolfenbütteler des Jahres: Wählen Sie hier Ihre Favoriten!

Wolfenbüttel  In den letzten Wochen haben wir außergewöhnliche Menschen aus Stadt und Landkreis Wolfenbüttel vorgestellt. Am Wochenende können Sie hier abstimmen.

Wer Wolfenbütteler des Jahres wird, entscheiden Sie.

Wer Wolfenbütteler des Jahres wird, entscheiden Sie.

Foto: Jürgen Runo

In den vergangenen drei Wochen haben wir außergewöhnliche Menschen aus Stadt und Landkreis Wolfenbüttel vorgestellt, die für andere da sind, sich für die Erhaltung der Umwelt, Wahrung von Kulturgütern und den Tierschutz einsetzen. Am Sonnabend und Sonntag können Sie nun hier abstimmen.

Ein Leben für das Deutsche Rote Kreuz: Juliane Liersch (68) engagiert sich seit 50 Jahren für das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Sie gehört dem geschäftsführenden Präsidium des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel an und leitet Eberts Hof, in dem eine Second-Hand-Boutique, ein Tafelladen und die DRK-Infostelle untergebracht sind. Sie gehörte zur DRK-Bereitschaft, baute das Jugendrotkreuz mit auf und leitete den Jugendrotkreuzchor.

Ein großes Herz für die Tiere: Ute Rump (75) leitet seit Jahrzehnten das Wolfenbütteler Tierheim. Als sie in den späten 70er-Jahren mit ihrer Familie in Tripolis in Libyen lebte, nahm sie erstmals streunende Katzen und Hunde auf. Wieder in Deutschland, wurde sie zweite Vorsitzende im Tierschutzverein Wolfenbüttel. Sie baute das Tierheim systematisch aus, das 2005 in sein neues Domizil am Rehmanger zog.

Freundeskreis hilft Satu Mare: Der Freundeskreis Satu Mare organisiert seit fast 30 Jahren Hilfstransporte für Wolfenbüttels rumänische Partnerstadt Satu Mare. Dem Freundeskreis gehören 25 aktive Mitglieder an. Die Caritas verteilt die Hilfsgüter vor Ort an Bedürftige, zu denen auch Straßenkinder zählen. Von der Hilfe profitieren mehrere Kindergärten sowie Einrichtungen zur Integration, Senioren und ein Therapiezentrum.

Ein Haus für die Kinderfeuerwehr: Anja Lassmann (40) ist Kinderfeuerwehrwartin aus Passion. Sie engagiert sich für 28 Kinderfeuerwehren im Landkreis Wolfenbüttel. Sie setzt sich ehrenamtlich dafür ein, Kinder spielerisch an die Feuerwehr heranzuführen. In Warle hat Anja Lassmann sogar ein Haus für die Kinderfeuerwehr gebaut. Vor einem Jahr hat sie zusätzlich die Fachbereichsleitung Kinderfeuerwehr im Kreis übernommen.

Schülerin engagiert sich für Menschen: Wiebke Seifart (17) ist neben ihren Abiturvorbereitungen am THG Trainerin bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und bringt kleinen Kindern das Schwimmen bei. Sie ist Rettungsschwimmerin und unterstützt die Erste-Hilfe-Ausbildung bei der DLRG. Wiebke Seifart engagiert sich zudem für das Jugend- und Kulturcafé „Veränder-Bar“ und das Summertime Festival.

Kampfsport als Lebenshilfe: Maik Löhr (46) arbeitet auf der Intensivstation des Städtischen Klinikums und engagiert sich für Kampfsport. Viele Hebel aus dem Kampfsport helfen ihm auch bei der Pflege der Patienten. Er ist Spartenleiter Kampfsport beim SV Roklum und Geschäftsführer des Yong-Vereins in Wolfenbüttel. Maik Löhr unterrichtet Sportler in Taekwondo, Hapkido, Chanbara, Kummooyeh und Taekyon.

Schloss-Schüler sammeln Spenden: „Let’s Ride for Hope – Das GiS zeigt Herz“ ist der Name ihrer 440 Kilometer langen Tour durch Niedersachsen. 23 Schüler des Gymnasiums im Schloss (GiS) waren in sechs Tagesetappen unterwegs, um über die Krankheit Mukoviszidose zu informieren und Geld zu sammeln. 5000 Euro kamen für den Hannoveraner Verein Mukoviszidose zusammen. Von dem Geld soll die Forschung intensiviert werden.

Sterbende auf ihrem letzten Weg begleiten: 32 Sterbebegleiterinnen engagieren sich ehrenamtlich für den Hospizverein Wolfenbüttel. In ihrer Tätigkeit begleiten sie schwerstkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige – und das teils mehrmals in der Woche. Manchmal für wenige Stunden, manchmal für mehrere Tage. Sie müssen umgehen können mit Angst, Schock, Hilflosigkeit und Unsicherheit im Umgang mit sterbenden Menschen.

Eine Familie für behinderte Frauen: Zunächst hat sich Eva Seidel als Heilerziehungshelferin in Neuerkerode um behinderte Frauen gekümmert. Auch nach ihrem Renteneintritt vor 18 Jahren hat sie sich weiter um einige Frauen aus Neuerkerode gekümmert. Die 83-Jährige trifft sich mit vier Frauen regelmäßig in Neuerkerode und lädt diese zu den großen Festen auch zu sich zum Essen in ihre kleine Wohnung in Wolfenbüttel ein.

Einsatz für Awo und die Okerknirpse: Rudolf Fricke (65) engagiert sich bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo). Er unterstützt die Kita Okerknirpse beim Theaterspiel und beim Sommerfest. Bei der Teilnahme am Umzug für das Altstadtfest hielt er ebenfalls die Fäden in der Hand. Der Technikbegeisterte forscht zu Wolfenbütteler Geschichtsthemen, bringt sich als Hobbyhistoriker ein und gibt sein Wissen in Vorträgen und Veröffentlichungen weiter.

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