Steinbrügge: Frauen müssen in Spitzenpositionen arbeiten

Wolfenbüttel  SPD-Frauen trafen sich zum Neujahrsempfang.

Es ist wichtig, dass Frauen in Spitzenpositionen arbeiten. Das betonte Landrätin Christiana Steinbrügge in ihrem Grußwort während des Neujahrsempfangs der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im SPD-Bezirk Braunschweig. Das Ergebnis sei in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel gut. Das müsse in Zukunft so bleiben und möglichst verbessert werden, so die Landrätin. „Die ASF hat in der zurückliegenden Zeit viel Mut bewiesen und gute Arbeit geleistet.“ Steinbrügge wünschte sich, dass die ASF zu den aktuellen Fragen in der Region eine Position beziehe.

Über einen außerordentlich guten Besuch des Empfangs in der Schünemannschen Mühle freute sich die ASF-Bezirksvorsitzende Annegret Ihbe. Bei der Begrüßung ging sie unter anderem auf das Mentoring-Programm des ASF für junge Frauen ein. Diese werden für mindestens ein halbes Jahr von erfahrenen Politikerinnen auf ihrem politischen Weg begleitet. Junge Menschen zu gewinnen sei die Zukunft.

Ihbe warf einen Blick auf Entwicklungen in Europa und ging auf die Gleichstellung der Frauen ein. Besonders begrüßte Ihbe die designierte SPD-Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Wolfenbüttel, Astrid Salle-Eltner, sowie die Bundestagsabgeordnete Dr. Carola Reimann.

Salle-Eltner freute sich darüber, dass sich Frauen politisch engagierten: „Wir wollen hier in Wolfenbüttel viel bewegen. Der weibliche Blickwinkel ist wichtig für diese Stadt.“

Als Gastrednerin hatte die ASF die Märchenerzählerin Elisabeth Molder-Beetz eingeladen. Ihre eindrucksvollen Erzählungen von starken Frauen fanden bei den Besucherinnen starken Anklang. Molder-Beetz erzählte Märchen aus verschiedenen Ländern, in denen Mädchen und Frauen schwierige Situationen meistern.

Nach dem Schlusswort von Ille Schneider vom ASF-Unterbezirk Wolfenbüttel klang der Empfang mit angeregten Gesprächen der Frauen aus.

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