Parkplatzfest mit Breakdance und Leckereien

Wolfenbüttel  „Hier hat das Wir im Vordergrund gestanden und nicht der Einzelne.“ Das sagt Astrid Hunke-Eggeling über das erste Parkplatzfest.

Dies haben die Freiwilligenagentur und die Gemeinde der Hauptkirche veranstaltet. Auch Organisator Besnik Salihi, Träger des Gemeinsampreises unserer Zeitung, ist zufrieden. Den ganzen Tag über habe es höchst unterschiedliches Publikum gegeben. „Wir hatten Schüler, Senioren, Maurer, Wirtschaftsleute, Eltern, Betroffene und Vertreter der öffentlichen Einrichtungen“, fasst Astrid Hunke-Eggeling zusammen.

Mehr als 250 Besucher waren gekommen. Das Fest wurde von rund 50 Teilnehmern gestaltet. Besonders gut angekommen sei die Wolfenbüttel-Rallye mit Rollstühlen. „Für den nur siebenminütigen Parcours brauchten Menschen, die normalerweise nicht im Rollstuhl sitzen, 22 Minuten“, erzählt Astrid Hunke-Eggeling.

Das erste Parkplatzfest an der Hauptkirche wurde von der Aktion Mensch mit 4000 Euro unterstützt. Es soll im nächsten Jahr wiederholt werden. Dann wolle sich auch die Lebenshilfe beteiligen. Dass sie beim ersten Parkplatzfest nicht dabei gewesen sei, liege daran, dass für die Planung des Festes nur sechs Wochen Zeit gewesen seien, so Hunke-Eggeling.

Rund um den Parkplatz waren den ganzen Tag über Stände aufgebaut, an denen sich die Besucher informieren konnten, an denen es aber auch Spiele und kulinarische Köstlichkeiten gab. Die Besucher hieß Klaus-Peter Bachmann, niedersächsischer Landtagsvizepräsident und Vorsitzender der Freiwilligenagentur Jugend, Soziales, Sport, willkommen.

Er lud ein zu einer Begegnung zwischen Menschen mit Beeinträchtigungen und Menschen, „die von sich meinen, nicht behindert zu sein“. Sein Dank galt unter anderem Friedrich Deichmann vom Kirchenvorstand der Hauptkirche, der die Präsentation des Festes ermöglicht habe.

Zu den Gästen zählten Wolfenbüttels stellvertretender Bürgermeister Heinz-Rainer Bosse, Hiltrud Bayer, die stellvertretende Landrätin Christiane Wagner-Judith und Landratskandidatin Christiana Steinbrügge.

In der Mittagszeit hatte die muslimische Tanzsportgruppe Essen zur Verfügung gestellt. Sie tischte türkische Spezialitäten wie gefüllte Weinblätter und Börek auf. Von dem eingenommenen Geld wird sie einer Behinderteneinrichtung eine Spende übergeben.

An den Ständen stellten sich die Arche der Arbeiterwohlfahrt (Awo), die Freiwilligenagentur, die Ataxie-Selbsthilfegruppe, der Awo-Ortsverein Wolfenbüttel und die Praxis für soziales Lernen vor. Es gab Musik, Tanz und eine Andacht in der Hauptkirche.

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