Lichterkette gegen Atommüll durch den Kreis

Wolfenbüttel  20 000 Teilnehmer erwarten die Organisatoren der Lichterkette gegen Atommüll. Sie sollen am 11. März mit Fackeln an den Straßen stehen.

Wie im Jahr 2009 soll eine Lichterkette mit Fackeln durch den Landkreis führen.

Wie im Jahr 2009 soll eine Lichterkette mit Fackeln durch den Landkreis führen.

Foto: Kai-Uwe Ruf

Von Braunschweig über Wolfenbüttel bis nach Salzgitter soll die Lichterkette führen. Zwischen Mascherode und Salzdahlum kommt sie in den Kreis Wolfenbüttel. Hinter Fümmelse verlässt sie ihn wieder Richtung Salzgitter. Sie soll das Braunschweiger Unternehmen Eckert und Ziegler mit dem Atommüll-Lager in der Asse und dem Schacht Konrad verbinden. Anlass für die Lichterkette ist laut Organisatoren der Jahrestag der Katastrophe in Fukushima. Die Lichterkette soll auf die Gefahren und die Probleme der Atomenergie hinweisen und deutlich machen, wie viele Menschen der Atomenergie kritisch gegenüberstehen.

Info-Punkte entlang der Strecke sollen helfen, die Lichterkette zu organisieren. Es gibt bereits 122 davon. Fast die Hälfte von ihnen liegt im Kreis Wolfenbüttel. An die Infopunkten können die Teilnehmer Fackeln kaufen. Von dort sollen sie außerdem gleichmäßig über die Strecke verteilt werden.

Die Veranstalter suchen noch Gruppen und Vereine, die weitere Info-Punkte besetzen.

Für Attraktionen entlang der Strecke sorgt auch Elm-Asse-Ballon aus Schöppenstedt. Am Asseschacht und an der Kreuzung zwischen Hötzum und Apelnstedt will die Gruppe Heißluftballons platzieren und die Lichterkette mit Ballonglühen unterstützen.

Die Lichterkette soll am Sonntag, 11. März, um 19 Uhr beginnen. Eine Auftaktveranstaltung auf dem Wolfenbütteler Stadtmarkt beginnt um 17.15 Uhr. Ab 18 Uhr werden die Info-Punkte aufgebaut.

Infos und Anmeldung: Erica Neumann, Telefon (05331) 76239.

www.lichterkette2012.de

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (2)