Strand und Meer statt Elsterweg

Wolfsburg  Die VfL-Fußballerinnen lassen es sich vor dem Liga-Abschluss am Sonntag gegen Köln auf Mallorca gut gehen.

Die Tränen von Kiew sind getrocknet. Rund eine Woche nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen Olympique Lyon (1:4 n. V.) strahlen die VfL-Fußballerinnen wieder um die Wette. Der deutsche Meister und Pokalsieger hat am kommenden Sonntag noch das letzte Bundesliga-Spiel gegen Absteiger 1. FC Köln zu absolvieren. Doch weil es in der Partie um nichts mehr geht, jetteten die Double-Siegerinnen nach ihrem Besuch im Markenhochhaus von Volkswagen am Montag von Dienstag bis Donnerstag nach Mallorca – und ließen es sich dort offensichtlich richtig gut gehen.

Die Entscheidung, auf die spanische Ferien-Insel zu düsen, fiel kurzfristig. Nur weil die Partie gegen den 1. FC keine Bedeutung hat, haben sich die VfL-Frauen überhaupt aufmachen können. Einen Fußballplatz haben die Spielerinnen auf Mallorca nicht gesehen, wenngleich vormittags individuelles Training anstand, nachmittags war das Team gemeinsam unterwegs und abends war frei.

Natürlich wurde im Regenerations-Trainingslager auch gefeiert: So ging’s unter anderem auf ein Partyboot. Relaxen am Strand und Baden im Mittelmeer, statt schuften im schwülwarmen Wolfsburg – das hatte sich das Team nach anstrengenden Wochen verdient. „Gerade die Meisterschaft wieder gewonnen zu haben, war eine überragende Leistung und nicht selbstverständlich“, meinte Wolfsburgs Coach Stephan Lerch, der weiter sagte: „Je größer der Abstand zu Kiew wird, desto mehr gewinnt die Freude über das Double die Oberhand.“ Am Donnerstagnachmittag startete der Flieger wieder gen Heimat.

Vom VfL war der Mallorca-Trip als Dankeschön für die tolle Saison gedacht. Geschäftsführer Tim Schumacher: „Nach der kräftezehrenden Spielzeit wollten wir es der Mannschaft unbedingt ermöglichen, in einem anderen Umfeld zur Ruhe zu kommen und gemeinsam ein paar Tage Kräfte zu sammeln, bevor am Wochenende gegen Köln der Schlussakt einer erneut herausragenden Saison erfolgt.“

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