Wolfsburg. Der Torwart des Fußball-Bundesligisten ist beim 2:1-Erfolg über das Top-Team der große Gewinner in der Volkswagen-Arena.

Das Fußballgeschäft ist schnelllebig, heißt es. Und an diesem Satz ist eine ganze Menge dran. An einem Wochenende hui, am anderen pfui. Der Übergang von rosarot bis zu rabenschwarz verläuft nicht selten ohne Zwischentöne. Der VfL Wolfsburg hat in den vergangenen Wochen erfahren, wie ein grundsätzlich guter Start in eine Bundesligasaison nach einigen Misserfolgen in Diskussionen über Ergebniskrisen, Kapitänsentmachtungen und übertriebene Rotationsmaßnahmen münden kann. Ganz besonders eine Position auf dem Spielfeld ist für schnelle Gemütsumschwünge anfällig: die des Torwarts. Beim 2:1-Erfolg gegen RB Leipzig war es Wolfsburgs Torwart Koen Casteels, der einen solchen durchlebte – zum Glück aber im positiven Sinn.