Die TSG Hoffenheim nimmt die VfL-Serie als Ansporn

Setzt auf die eigenen "Waffen": Sebastian Hoeneß, Trainer der TSG Hoffenheim, vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg.

Setzt auf die eigenen "Waffen": Sebastian Hoeneß, Trainer der TSG Hoffenheim, vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg.

Foto: Uwe Anspach / dpa

Sinsheim/Wolfsburg.  1899-Trainer Sebastian Hoeneß setzt gegen den VfL Wolfsburg auf eigene „Waffen“. Das Hinspiel ging mit 2:1 an die Grün-Weißen.

Trainer Sebastian Hoeneß vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim nimmt die Außenseiterrolle vor dem Duell mit dem Tabellendritten VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr, Sky) gelassen. „Es ist wichtig, was wir draus machen“, sagte der 38-Jährige vor dem Heimspiel gegen das beste Rückrundenteam. „Es muss uns eher anspornen, dass wir die sind, die ihnen in der Liga einen hinten reinhauen und ihnen die erste Rückrunden-Niederlage zufügen.“

Von den zahlreichen Langzeitverletzten könnte einzig Angreifer Ishak Belfodil am Samstag in den Kader zurückkehren. Er wird aber wohl maximal als Joker helfen können, um die Wolfsburger Serie ohne Gegentor von bislang 666 Minuten zu beenden. „Sie sind individuell sehr gut besetzt, haben Rhythmus und sind eingespielt“, sagte Hoeneß über den Gegner, bei dem sein Vater Dieter von Januar 2010 bis März 2011 Geschäftsführer war.

Hoeneß und der richtige Moment

Es gehe darum, den Gegner vom eigenen Tor wegzuhalten und gleichzeitig die eigenen „Waffen“ ins Spiel zu bringen, sagte der gebürtige Münchner weiter: „Wenn wir in unserer Anlage mit Ball klar sind, Bälle erobern, Intensität auf den Platz bringen und im richtigen Moment die Kette überspielen, dann können wir uns schon Chancen erarbeiten. Entscheidend wird sein, im richtigen Moment zuzuschlagen.“

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