Younes-Berater klagt gegen den VfL Wolfsburg

Braunschweig.  Das Landgericht Braunschweig beschäftigt ein Transfer mit Spieler Amin Younes aus dem Jahr 2018, der nie zustande kam.

Amin Younes sollte 2018 zum VfL kommen. Doch der Wechsel kam nie zustande.

Amin Younes sollte 2018 zum VfL kommen. Doch der Wechsel kam nie zustande.

Foto: dpa

Im Landgericht Braunschweig ist eine Klage eingereicht worden, die den VfL Wolfsburg eine sechsstellige Summe kosten könnte. Das ist der Betrag, den Spielerberater Sedat Duraki vom Bundesligisten als Provision fordert. Eine Sprecherin bestätigte den Vorgang der „Bild“. Den VfL erwartet nun Post vom Landgericht.

Amin Younes sollte zum VfL kommen

Darum geht es: Amin Younes sollte 2018 zum VfL kommen. Der Vertrag des talentierten Offensivspielers bei seinem Klub Ajax Amsterdam wäre im Sommer des Jahres ausgelaufen, daher war der ehemalige VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe hellhörig geworden und hatte sich mit Younes beschäftigt. Die Verhandlungen für die Spielerseite führte damals Duraki.

VfL Wolfsburg erklärte Vertrag als ungültig

Es soll sogar zu einer Unterschrift gekommen sein, unsere Redaktion hat Kenntnis von einem Foto, das Younes mit VfL-Vertretern bei der Unterzeichnung zeigt. Doch: Der Vertrag wurde Wochen nach der Unterschrift vonseiten des Vereins als ungültig erklärt. Es hieß, Younes habe schon einen Vorvertrag beim italienischen Klub SSC Neapel gehabt. Younes‘ Wechsel nach Wolfsburg kam nie zustande - dennoch will Duraki Geld erstreiten.

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