Startelfgarantie für Wout Weghorst gegen Borussia Dortmund

Wolfsburg.  Der Angreifer des VfL Wolfsburg kehrt nach abgesessener Sperre zurück, Guilavogui soll nach der englischen Woche wieder einsteigen.

Wout Weghorst. 

Wout Weghorst. 

Foto: apf / regios24

Der VfL Wolfsburg kann am Wochenende wieder auf seinen Topstürmer setzen. Wout Weghorst wird gegen Borussia Dortmund voraussichtlich in der Startelf stehen, ließ Trainer Oliver Glasner durchblicken: „Wout ist nicht nur wegen seiner Tore, sondern auch wegen seiner defensiven Arbeit ein extrem wichtiger Faktor für uns“, sagt der 45 Jahre alte Österreicher. „Daher ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er spielt.“

Beim 2:1-Sieg der Wolfsburger in Augsburg hatte der Niederländer zusehen müssen, weil er vor der Corona-Zwangspause beim 0:0 gegen Leipzig seine fünfte gelbe Karte gesehen hatte. Nun ist Weghorst wieder spielberechtigt. Er wird wohl Joao Victor aus der Startelf verdrängen, der in Augsburg keinen guten Auftritt ablieferte. Auch für den Siegtorschützen Daniel Ginczek wird wohl zunächst nur ein Platz auf der Bank bleiben. Er hat sich als guter Joker erwiesen.

Die personelle Situation sei „okay“, sagt Glasner. Klar ist, dass Yannick Gerhardt (Gesichtsfrakturen), Ignacio Camacho (Sprunggelenk), William (Kreuzbandriss) und Josuha Guilavogui (Knie) gegen den BVB nicht zur Verfügung stehen werden. Der Kapitän hatte auf ein Comeback am Wochenende gehofft, das muss er aber verschieben. „Ich habe jedoch sehr große Hoffnung“, sagt Glasner, „dass er nach der englischen Woche wieder dabei sein kann.“ Nach dem BVB-Spiel muss der VfL am Dienstag nach Leverkusen, dann kommt an Pfingsten Eintracht Frankfurt in die VW-Arena. Danach rechnet der Klub wieder mit seinem Kapitän, der seit Februar wegen Knieproblemen pausiert.

Für einen weiteren Wolfsburger ist die Saison dagegen unerwartet beendet. Mamoudou Karamoko wurde am Knie operiert und spielt daher wohl keine Rolle mehr bei den Profis. Der 20 Jahre alte Stürmer, der vornehmlich für die U23 zum Einsatz gekommen war, aber im Februar gegen Mainz sein Bundesliga-Debüt feierte, sollte Wolfsburgs Angreifer in der intensiven Phase entlasten. Doch daraus wird nichts. Sein Wechsel zum Linzer ASK geht trotz der Verletzung über die Bühne. Der VfL hat sich bei Karamoko eine Rückkaufoption gesichert.

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