Angeschlagener 1. FC Wolfsburg bleibt an der Spitze

Wolfsburg.  Auch der VfB Fallersleben siegt in der Frauen-Landesliga. Nur einmal war der VfB schläfrig.

Erster Saisonsieg für den VfB: Die Fallersleberinnen (am Ball) siegten mit 3:1 gegen die SV Gifhorn.

Erster Saisonsieg für den VfB: Die Fallersleberinnen (am Ball) siegten mit 3:1 gegen die SV Gifhorn.

Foto: Anja Weber / regios24

Das Wochenende in der Frauenfußball-Landesliga war für die hiesigen Teams von Erfolg gekrönt: Spitzenreiter 1. FC Wolfsburg hielt sich weiter schadlos, Staffelkonkurrent VfB Fallersleben gelang der erste Saisonsieg.

FC Eintracht Northeim – 1. FC Wolfsburg 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Pforr (29.), 0:2 Hermann (56.). Die Erfolgsserie der FC-Frauen geht weiter. Auch im dritten Punktspiel gingen die Damen als Siegerinnen vom Platz und behaupteten damit die Tabellenführung. Dabei hatten die Vorzeichen im Vorfeld nicht wirklich gut gestanden. FC-Trainer Peter Kasny hatte nur 12 Spielerinnen zur Verfügung, darunter waren einige Angeschlagene. „Unter den Rahmenbedingungen haben wir es super gemacht. Wir sind als Einheit sehr diszipliniert aufgetreten, haben wenig zugelassen“, berichtete der Wolfsburger Coach. Es war jedoch kein schönes Spiel, es gab wenig Torraumszenen. Folglich sorgten zwei Standardsituationen für die Treffer. „Letztlich hat die cleverere und reifere Mannschaft gewonnen“, so Kasny. Bereits am Donnerstag (19 Uhr) geht es weiter: Dann steht die vorgezogene Partie des vierten Spieltags gegen die SG RSV/Sickte/Hötzum an.

VfB Fallersleben – SV Gifhorn 3:1 (1:1). Tore: 1:0, 2:0 Duchstein (5., 68.), 1:1 Strelow (15.), 3:1 Weber (71.). Erster Saisonsieg für die VfB-Frauen! Im Derby gegen die Gifhornerinnen zeigte das Team um Neu-Coach Uwe Hahn einen guten Auftritt, die engagierte Trainingsarbeit der vergangenen Wochen hat sich ausgezahlt. „Die Vorgaben wurden gut umgesetzt. Wir sind von Beginn an aggressiv aufgetreten und haben die Gäste unter Druck gesetzt“, freute sich der VfB-Trainer über die ersten Punkte. Lohn des forschen Auftretens war der frühe Führungstreffer. Durch eine Schläfrigkeit (Nachschuss nach gehaltenen Foulelfmeter) kassierten die VfB zwar noch im ersten Durchgang den Ausgleich, nach dem Seitenwechsel und ein paar Umstellungen wurde der Druck auf die Gifhornerinnen aber noch einmal erhöht. Ein Doppelschlag von Leonie Duchstein und Felina-Marie Weber belohnte den VfB für den Aufwand. „Über 70 Minuten haben wir ein gutes Spiel gezeigt. Wir sind auf dem richtigen Weg, auch wenn noch nicht alles rund läuft. Wichtig ist, dass wir uns hoffentlich das nötige Selbstvertrauen zurückgeholt haben“, bilanzierte Hahn.

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