SVW schießt zum dritten Mal sieben Tore

Wendessen.  Wendessens Landesliga-Fußballfrauen treibe das Ergebnis gegen den ESV Göttingen am Ende in die Höhe.

Denise Böndel (links, hier im Spiel gegen Fallersleben) trug sich gegen den ESV RW Göttingen II gleich doppelt in die Torschützenliste des SV Wendessen ein.

Denise Böndel (links, hier im Spiel gegen Fallersleben) trug sich gegen den ESV RW Göttingen II gleich doppelt in die Torschützenliste des SV Wendessen ein.

Foto: Olaf Hahn / regio-press

Der SV Wendessen bleibt sich in der Frauenfußball-Landesliga treu: Wie schon gegen den STV Holzland (7:0) und den SV Gifhorn (7:1) an den vergangenen beiden Spieltagen, bekam auch der ESV RW Göttingen II am Sonntag sieben Treffer eingeschenkt. Dabei schraubte das Team von Marcel Döring das Ergebnis in den letzten beiden Spielminuten noch ordentlich in die Höhe.

SV Wendessen – ESV RW Göttingen II 7:0 (2:0). Tore: 1:0 Böndel (25.), 2:0 Wagner (27.), 3:0 Lina Heidrich (56.), 4:0 Böndel (60.), 5:0 Redzepi (88.), 6:0 Bölsing (89.), 7:0 Lina Heidrich (90.)

„Als in der 88. Spielminute das 5:0 gefallen ist, haben wir auf der Bank schon geunkt, ob es wieder zu sieben Toren reicht. Und meine Mannschaft hat es tatsächlich noch geschafft. Dabei haben wir uns das weder gegen Holzland noch gegen Gifhorn oder Göttingen vorgenommen“, so Döring nach der Partie.

Ergebnis ist klarer als es der Spielverlauf hergibt

Vor dem deutlichen Endstand hatte der SVW jedoch jede Menge Arbeit zu verrichten. „Die haben sehr robust gespielt. Das Pressing war enorm und sie sind uns konsequent früh angelaufen. Das war kein einfaches Spiel für meine Mädels und das Ergebnis spiegelt auch nicht wirklich den Spielverlauf wieder“, so Döring. Zwei Doppelschläge Mitte der ersten Hälfte (25./27.) und zu Beginn von Halbzeit zwei (56./60.) waren wegweisend für die Gastgeberinnen. „Das war enorm wichtig für unser Spiel“, so Döring.

Dass es am Ende noch deutlich wurde, lag auch daran, dass die Gäste aus der Universitätsstadt vor allem in den ersten 45 Minuten sehr viel Kraft durch ihr kampfbetontes Spiel lassen mussten. „Wir haben eine sehr gute Vorbereitung absolviert und sind körperlich top fit. Wir können hinten raus immer noch eine Schippe drauf legen.“

Kein Leistungsabfall durch Auswechselungen

Gleichzeitig freut sich der Trainer, dass er in seinem Kader das Luxusproblem habe, Spielerinnen, die durchaus in der Startelf stehen könnten, während des Spielverlaufs von der Bank bringen zu können. „Lea Römer, Shari Scheer und Lena Krautwurst bringen eine hohe Qualität mit und wir haben einfach keinen Leistungsabfall bei Auswechslungen. Amira Redzepi ist mit ihrem Tor zum 5:0 das beste Beispiel“, erklärt Döring.

Hinzu kommt dass mit Denise Böndel der perfekte Ersatz für die verletzte Torjägerin Finja Heidrich gefunden wurde. „Denise füllt diese Lücke im Sturm hervorragend und ist eine echte Verstärkung“, freut sich der Trainer über seinen Neuzugang, der bereits seit der Winterpause 2019/2020 in Wendessen spielt, jedoch durch die Coronapause erst jetzt richtig aufspielen kann.

Finja Heidrich ist derweil zurück im Training und steigert nach ihrem Kreuzbandriss langsam das Pensum. „Sie bestimmt selbst, wie viel sie macht und wann sie wieder voll einsteigt. Da setzen wir sie nicht unter Druck“, so Döring.

SV Wendessen: Friederike Lau – Fuchs, Böndel (75. Scheer), Kraus, Franziska Lau (66. Römer), Borchert (75. Krautwurst), van den Heuvel (65. Redzepi), Bölsing, Berger, Lina Heidrch, Wagner.

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