TSV Salzgitter steigt auf

1 Nordharzklasse  Das Team gewinnt 3:1 gegen Salder II.

Mit Beteiligung an allen drei TSV-Toren war Kapitän Jannick Kirchner (vorne) nur schwer zu stoppen. Hier versucht es Marco Schanowski.

Mit Beteiligung an allen drei TSV-Toren war Kapitän Jannick Kirchner (vorne) nur schwer zu stoppen. Hier versucht es Marco Schanowski.

Foto: Bogdenand

Lebenstedt. In der 1. Nordharzklasse macht der TSV Salzgitter mit einem 3:1-Sieg über den VfL Salder II den Aufstieg in die Nordharzliga perfekt.

Zum Endspiel am letzten Spieltag trafen die Gallier auf den nur einen Punkt entfernten Tabellennachbarn VfL Salder II und taten das, was sie am besten können: Offensivfußball. Dem Team von Trainer Marko Radmer genügte ein Remis, doch darauf wollte es der TSV nicht ankommen lassen. Beide gestalteten das Spiel schnell ohne viele Zweikämpfe.

Die Gastgeber hatten hierbei zunächst die besseren Chancen vor dem VfL-Tor. Nach einem Solo über die rechte Außenbahn erzielte TSV-Kapitän Jannick Kirschner die nicht unverdiente 1:0-Führung für den TSV (14.).

Der Torjubel bei den Zuschauern war noch nicht ganz verklungen, da entschied der gut leitende Schiedsrichter Heiko Kühne auf Strafstoß für die Gäste. Nach einem Foul von Fotius Moussis an Salders Moritz Drabon verwandelte der Gefoulte den fälligen Elfmeter problemlos zum 1:1-Ausgleich (16.).

Rasant ging es nach der Pause weiter. VfL-Kapitän Yannick Taege foulte seinen Pendant Kirschner im Strafraum. Mohamed Al-Zein gab sich keine Blöße und brachte sein Team vom Punkt mit 2:1 wieder in Führung (47.). Für die Gäste war der erneute Rückstand eher ein Weckruf, als ein Rückschlag. Das Team von Trainer Andreas Hihn setzte die Hausherren massiv unter Druck. Gute Torchancen blieben jedoch Mangelware. Mit dem 3:1 durch Andreas Kahl machten die Gallier den Aufstieg frühzeitig perfekt (77.).

„Trotz Führung in der zweiten Halbzeit haben wir dem Druck Salders stand gehalten. Wir haben eine sensationelle Rückrunde gespielt und das Spiel heute krönt die Saison mit dem Aufstieg“, so Marko Radmer sichtlich bewegt nach dem Schlusspfiff. tob

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