Nach Lockerungen: VfB/SC Peine will an Technik feilen

Peine.  Ab Montag dürfen in Niedersachsen Sporthallen wieder öffnen. Wann es in Peine los geht, steht noch nicht fest. Vereine müssen Konzepte erarbeiten.

Lucas Gredner und sein VfB/SC Peine warten sehnsüchtig darauf, wieder in die Halle zu kommen, um sich auf die Zweitligasaison vorzubereiten.

Lucas Gredner und sein VfB/SC Peine warten sehnsüchtig darauf, wieder in die Halle zu kommen, um sich auf die Zweitligasaison vorzubereiten.

Foto: Stefan Saltzmann / Archiv

Gute Nachrichten für alle Amateursportler im gesamten Peiner Landkreis: Ab Montag dürfen die Sporthallen in Niedersachsen wieder genutzt werden. Dies hat Boris Pistorius, Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport, am Mittwoch auf der Pressekonferenz des Corona-Krisenstabs verkündet. Demnach dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln nach den Outdoor- nun auch die Indoor-Sportarten ihren Trainingsbetrieb wieder aufnehmen.

Wann die Mannschaften im Peiner Raum wieder in den Hallenbetrieb starten können, ist allerdings noch unklar. „Wir haben noch keine direkte Information für die Vereine vorliegen“, berichtet die Abteilungsleiterin für Soziales und Sport der Stadt Peine, Martina Schlue. Die Sportler würden allerdings rechtzeitig Bescheid bekommen, damit mögliche Hygienemaßnahmen ausgearbeitet werden können – denn diesen gilt es besonders in der Halle folge zu leisten.

VfB/SC Peine scharrt mit den Hufen

Sehnsüchtig warten Peines beste Badmintonspieler auf den Re-Start. Die Konkurrenz des Zweitligaaufsteigers VfB/SC Peine durfte aufgrund von Sondergenehmigungen schon in den Trainingsbetrieb starten. Nun soll es auch für Kapitän Lucas Gredner und sein Team losgehen. „Die Vorfreude darauf steigt bei uns natürlich mit jedem Tag weiter an“, berichtet Coach Heiner Brandes und spricht anschließend noch einmal die Konkurrenz an. „Deren Start ist für uns noch kein Problem – derzeit haben wir eh nur Kraft- und Ausdauerübungen gemacht“, so Brandes. Der richtige Trainingsauftakt wäre natürlich trotzdem wichtig, damit die Technik zum Ligastart auch komplett sitzt. „Wir werden erstmal viel mit der Ballmaschine trainieren und leider müssen auch die Doppel erstmal wegfallen, da diese nach den Hygieneregeln nicht erlaubt sind.“

Vikings freuen sich auf die Halle

Für die Volleyball-Regionalligamannschaft der Vallstedt/Vechelde Vikings kommt die Öffnung der Hallen wie gerufen. Es sei aktuell natürlich hauptsächlich die Beachvolleyball-Saison, aber so ein kleiner Abstecher in die Halle würde auch nicht schaden. „Es gibt bei uns auch einige, die wirklich nur in der Halle spielen wollen“, berichtet Vikings Co-Kapitän Oliver Wendt und fügt anschließend hinzu: „Andere Sportarten sind allerdings deutlich mehr auf eine Halle angewiesen, als wir es sind.“

Als erfahrene Mannschaft würde beim Regionalligisten vermutlich nicht die Technik im Vordergrund stehen – es könnten andere Dinge optimiert werden. „Wir wollten schon seit einiger Zeit die Abstimmung zwischen Zuspiel und Abschluss verbessern. Trotz der gesamten Sicherheitsauflagen mit strengen Abstandsregeln lässt sich ein schneller Angriff perfekt simulieren“, analysiert Wendt die Gegebenheiten.

Die angesprochenen Hygieneauflagen seien kein Problem – einzig das fehlende Duschen würde nerven. Aber auch dazu haben sich die Vikings schon einige Gedanken gemacht – ein Gartenschlauch vor der Halle soll wenigstens ein bisschen das Fehlen der Duschen egalisieren.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder