Türk Gücü beißt sich am Bromer Bollwerk die Zähne aus

Helmstedt.  Fußball-Bezirksliga 1 B: Die Chancen waren da, letztlich musste sich der FC Türk Gücü gegen den FC Brome aber mit einem torlosen Remis begnügen.

Eigentlich hatte Göksah Beser, Trainer des FC Türk Gücü, nicht viel am Spiel seiner Mannschaft in Brome auszusetzen – abgesehen von der Chancenverwertung.

Eigentlich hatte Göksah Beser, Trainer des FC Türk Gücü, nicht viel am Spiel seiner Mannschaft in Brome auszusetzen – abgesehen von der Chancenverwertung.

Foto: Jens Semmer / regios24

Eine Woche zuvor hatte der FC Türk Gücü Helmstedt in der Fußball-Bezirksliga 1 B der SV Gifhorn noch fünf Tore eingeschenkt. Nun, beim FC Brome, gelang es dem Aufsteiger jedoch nicht, das Bollwerk des Gegners zu knacken und musste sich mit einem torlosen Remis begnügen.

Die Kontrahenten hatten kurzfristig das Heimrecht getauscht, „weil ein Spiel auf unserem Platz einfach nicht möglich gewesen wäre. Wir konnten am Freitag auch nicht darauf trainieren“, erklärte Türk Gücüs Coach Göksah Beser. Daran habe es aber nicht gelegen, dass seine Mannschaft in Brome torlos blieb. „Gifhorn hat eben mitgespielt, was uns zugutekam“, blickte Beser zurück. Bei Brome sei dies nicht der Fall gewesen. „Sie haben sich mit ihren langen Leuten tief hinten rein gestellt und waren eigentlich von Beginn an mit dem 0:0 zufrieden.“

Zwar habe seine Mannschaft die Partie von Beginn an dominiert und auch etliche Abschlüsse gehabt, unter anderem durch Kapitän Arne Ruff, Eren Kocak und Masirullah Omarkhiel. „Wir müssen aber weiter daran arbeiten, spielerisch noch bessere Möglichkeiten zu finden gegen solch defensiv eingestellte Gegner. Denn Brome wird sicher nicht der letzte Gegner dieser Art gewesen sein“, merkte Beser an. Ansonsten habe er seinem Team wenig anzukreiden – abgesehen von der Chancenverwertung, denn: „Hätten wir das 1:0 gemacht, hätte Brome sein Spiel komplett umstellen und aufmachen müssen. Dann hätten wir sicher auch noch weitere Treffer nachgelegt“, sagte Türk Gücüs Coach.

In der Nachspielzeit wäre den Helmstedtern fast doch noch der Siegtreffer gelungen, aber Constantin Dedu brachte es nach einer mustergültigen Hereingabe nicht fertig, aus kürzester Distanz Bromes Torwart zu überwinden.

Tore: Fehlanzeige.

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