FC: Dauerregen, Chancenflut – und Heimsieg

Söllingen.  Fußball-Bezirksliga 2 A: FC Heeseberg tut sich gegen Salzdahlum lange Zeit schwer, siegt aber mit 4:1.

Alles gelang Alexander Schrader (re.) und den Heesebergern nicht, sonst hätten sie mehr Kapital aus ihren Chancen geschlagen. Trotzdem war er am Ende mit zwei Toren am 4:1-Sieg beteiligt. 

Alles gelang Alexander Schrader (re.) und den Heesebergern nicht, sonst hätten sie mehr Kapital aus ihren Chancen geschlagen. Trotzdem war er am Ende mit zwei Toren am 4:1-Sieg beteiligt. 

Foto: Trommler / regios24

Der FC Heeseberg setzt sich oben fest: Mit 4:1 (0:0) schlug die Mannschaft von Trainer Michael Grahe den MTV Salzdahlum und bleibt Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga 2 A. Bis zur Entscheidung ließen sich die Heeseberger allerdings Zeit.

Der Dauerregen, der im ersten Durchgang einsetzte, passte bestens zu diesem Spielabschnitt ohne echten Lichtblick. Die Gastgeber waren zwar die aktivere Mannschaft, doch bei den Schüssen fehlte entweder die nötige Präzision, oder die leidenschaftlich kämpfenden Salzdahlumer brachten noch ein Körperteil in die Schussbahn. So blieb die fällige Führung aus, zur Pause stand es 0:0.

Und als hätte es am Regen gelegen – kurz vor dem Pausenpfiff hörte das Geprassel auf – klingelte es direkt nach dem Seitenwechsel: Nico Böhm war an der Strafraumgrenze gefoult worden und nach Rücksprache mit dem Assistenten gab der Schiedsrichter Elfmeter. Vom Punkt aus versenkte Niklas Wikert eiskalt zum 1:0 (48.). Fabian Romeike hätte sogar direkt auf 2:0 erhöhen können, scheiterte aber im Eins-gegen-Eins an MTV-Keeper Mats Hahne.

Doch wie aus dem Nichts schepperte es nun im Heeseberger Kasten, einen Angriff der Gäste über links vollendete Tobias Prill zum überraschenden Ausgleich. Aber der FCH reagierte nicht geschockt, im Gegenteil: Die Gastgeber entfesselten einen regelrechten Sturm auf das Salzdahlumer Tor.

Erst klatschte ein Abschluss von Felix Maushake nur an den Außenpfosten (61.), dann vergaben Alexander Schrader (63.), Jonas Wolters (64.) und abermals Maushake (66.) aussichtsreiche Möglichkeiten, bis schließlich Schrader nach einer Ecke endlich Kapital aus der Chancenflut schlug – und einen Eckball per Kopf aus 5 Metern regelrecht zum 2:1 rein rammte (69.).

Danach hielten hinten die Dämme der Gastgeber – und vorne besorgte erst Paul Jonathan Scholz per Lupfer aus 20 Metern das 3:1, ehe Schrader einen Rückpass der Gäste stibitzte und den Ball zum 4:1-Endstand einschob. „Darauf habe ich gelauert“, verriet der Doppelpacker mit einem Schmunzeln. Das Fazit von Michael Grahe fiel knapp aus: „Ich denke, dass wir die bessere Mannschaft waren und verdient gewonnen haben.“

Tore: 1:0 Wikert (48./FE), 1:1 Prill (55.), 2:1/4:1 Schrader (69./90.+4), 3:1 Scholz (83.).

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder