Türk Gücü hat „keine Angst“ vor dem Favoriten

Helmstedt.  Fußball-Bezirksliga 1 B: Die Helmstedter bekommen es in ihrem zweiten Heimspiel der Saison mit dem FC Brome zu tun.

Nach dem 5:2-Erfolg bei der SV Gifhorn (rote Trikots) wollen Eren Kocak (rechts) und der FC Türk Gücü nun im Heimspiel gegen Brome den zweiten Saisonsieg folgen lassen.

Nach dem 5:2-Erfolg bei der SV Gifhorn (rote Trikots) wollen Eren Kocak (rechts) und der FC Türk Gücü nun im Heimspiel gegen Brome den zweiten Saisonsieg folgen lassen.

Foto: Jens Semmer / regios24

Die Erleichterung und die Freude, sie standen den Spielern des FC Türk Gücü nach dem ersten Saisonsieg ins Gesicht geschrieben. 5:2 – und dann auch noch bei der SV Gifhorn! „Das ist ein Titelkandidat“, betont FC-Coach Göksah Beser. „Wir haben viel Selbstbewusstsein getankt.“ Allerdings weiß der Trainer der Helmstedter am besten, dass seine Mannschaft das auch gut gebrauchen kann.

Die nächste Hürde in der Fußball-Bezirksliga 1 B ist nämlich ähnlich hoch wie die SV Gifhorn: Am Sonntag ist der FC Brome zu Gast auf dem Sportplatz an der Kantstraße – und wird von 14.30 Uhr alles daran setzen, die drei Punkte zu entführen. „Brome ist für mich der Favorit gegen uns als Aufsteiger“, verteilt Beser die Rollen in der Partie.

Der FC verfüge über eine gute Mannschaft und sei etabliert, wie Türk Gücüs Coach aus seiner eigenen Vergangenheit weiß. „Ich habe früher selbst noch gegen Brome in der Landesliga gekickt.“ Zwar ging es für die Burgherren, wie sich die Bromer nennen, zwischenzeitlich runter bis in die Kreisliga, aber mittlerweile befindet sich der FC wieder auf dem aufsteigenden Ast.

Das belegen nicht zuletzt auch Neuzugänge wie Hendrik Hildebrandt (kam vom Landesligisten MTV Isenbüttel), die den gestandenen Kader um die torgefährlichen Aushängeschilder Marvin Keller und Michael März ergänzt haben. Beser betont aber, dass sein Team „keine Angst vor dem Favoriten“ haben wird.

Sorgen bereitet dem Helmstedter Trainer viel mehr die Situation im eigenen Sturm, die sich auch jetzt noch nicht entspannt habe. „Gegen Gifhorn bin ich Risiko gegangen“, so Beser, was Eren Kocak und Adil Eser aber jeweils mit Doppelpacks belohnten. Bei 100 Prozent seien seine Offensivleute trotzdem noch nicht. Zusätzlich fällt nun auch noch Mihai Orbu nach einer Trainingsverletzung aus.

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