Jung und Alt weiterhin begeistert

Helmstedt  Ehrung der Kreismeister im Sportschießen: KSSV Helmstedt freut sich über große Resonanz.

Das gut gefüllte Helmstedter Schützenhaus war wieder der würdige Rahmen zur Ehrung der Kreismeister im Sportschießen. Insgesamt waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer von mehr als 44 aktiven Vereinen dabei und mühten sich um die ersehnten Platzierungen in den verschiedensten Disziplinen und Altersgruppen.

„Die Kreismeisterschaft ist ein Leistungsspiegelbild des aktiven Schützenlebens.“
Jürgen Mundrziewski, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im KSSV Helmstedt

„Die Kreismeisterschaft des KSSV Helmstedt 2014 ist ein Leistungsspiegelbild des aktiven Schützenlebens und zeigt, dass die Vielfalt der Angebote mit unterschiedlichsten Sportgeräten und Ausführungen Jung und Alt weiterhin begeistern“, freute sich Jürgen Mundrziewski, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im KSSV. Dabei gehe es nicht nur darum, sich im Wettstreit zu messen, so Mundrziewski, sondern „auch alte Traditionen zu pflegen und zu bewahren“. Zudem hob er die große Verbundenheit unter den im Kreisgebiet vereinten Schützenvereinen hervor.

Die besten Schützen lösten zudem die Tickets zu Teilnahmen an Landes- und deutschen Meisterschaften. Dabei stachen vor allem die Schützen des SV Rickensdorf und die Pistolenmannschaft des SV Barmke, die sich im oberen Drittel der 2. Bundesliga etabliert hat, heraus. Zufriedenheit und Stolz herrschten beim 1. Vorsitzenden Klaus Thiele, beim 2. Vorsitzendem Dirk Bömelburg und beim Kreisschießsportleiter Martin Tomicki sowie den Mitgliedern des Sportausschusses. Jürgen Mundrziewski hob auch Klaus Brötzmann, 2. Vorsitzender der Helmstedter Schützenbrüderschaft, hervor, „ohne die in Helmstedt eine Auswertung und Begleitung der Wettbewerbe undenkbar erscheint“.

Herausragende Pistolenschützen waren der ehemalige Weltmeister Ralph Dammann mit 537 Ringen von der SGi Königslutter oder auch Marc Fercher vom SV Grafhorst. Aneus Smidt, von der HSB, ältester Freihandschütze, stand auf 100m mit dem KK-Gewehr seinen Meister. Kurt Köhl, der nicht nur in seiner Jugendarbeit belohnt wurde, errang auf 100 m mit dem KK-Gewehr 298 Ringe. Dagmar Tauermann wurde mit 281 Ringen Kreismeisterin. Arndt Poppitz von der HSB schaffte 501 Ringe im Wettbewerb 50 m laufende Scheibe, vor Dirk Frohberg und Andreas Bösche. In der Wahnsinns-Disziplin mit 3x20 Schuss in verschiedenen Lagen errang Ulf Graßhoff vor seinem Bruder Stefan Graßhoff mit 562 zu 536 Ringen den Meistertitel in der Schützenklasse. In der Disziplin Schnellfeuerpistole rang Ralph Dammann mit dem 1. Vorsitzendem des SV Rickensdorf, Vadim Fischer, um die Ehre. r.

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