20 Mini-Tore für Gifhorner Nachwuchsfußballteams

Gifhorn.  Fußball: In der Volkswagen Arena kam es zur Übergabe von 20 Mini-Toren für die Spielart Funino – freuen durften sich auch fünf Gifhorner Vereine.

Die Vereinsvertreter aus Gifhorn, Helmstedt und Wolfsburg strahlten um die Wette – wenn auch durch Masken verdeckt – als sie die Tore in der Volkswagen Arena entgegen nahmen. 

Die Vereinsvertreter aus Gifhorn, Helmstedt und Wolfsburg strahlten um die Wette – wenn auch durch Masken verdeckt – als sie die Tore in der Volkswagen Arena entgegen nahmen. 

Foto: Sportregion Ostniedersachsen / Sportregion

20 Mini-Tore für Gifhorns Nachwuchsfußballer: Die Sportregion Ostniedersachsen, zu welcher die Kreissportbünde Gifhorn und Helmstedt sowie der Stadtsportbund Wolfsburg gehören, übergab nun 60 kleine Tore an 15 Vereine aus der Region. Ziel des Ganzen: Funino, einer neuen Spielform zur besseren Jugendförderung, eine Starthilfe in der Region zu geben – mit erstem Erfolg.

Möglich gemacht wurde die Aktion durch den Bundesligisten VfL Wolfsburg – genauer gesagt, durch die Dauerkartenbesitzer der „Wölfe“. Denn obwohl diese in der vergangenen Saison nicht mehr ins Stadion gedurft hatten, verzichteten etliche von ihnen auf die Geldrückgabe und unterstützten mit den Mitteln stattdessen wohltätige Projekte – so wie das Projekt „Mini-Tore für den Kinderfußball“. Letztlich kamen hierfür 15.000 Euro zusammen, die Michael Meeske, Geschäftsführer des VfL Wolfsburg, an die Sportregion überreichte (wie berichteten). Die schaffte davon jene 60 Mini-Tore an, und nun folgte die Übergabe an die Vereine.

In Gifhorn freuen sich die JSG Gifhorn Nord, der TSV Meine, die JSG Calberlah/Wasbüttel, der JSG RVR Maaßel und der VfL Wittingen/Suderwittingen über je vier dieser kleinen „Buden“. Die Übergabe fand im „Club 45“ in der Volkswagen Arena unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften statt – vor Ort gab es auch direkt eine Präsentation über die Vorzüge für die Entwicklung durch Funino.

Wobei: Im Kreis Gifhorn wird diese Spielart ohnehin seit dieser Saison in der G-Jugend gespielt. Anders als im hinlänglich bekannten Prinzip des Fußballs gibt es hier vier kleinere Tore, auch das Feld ist schmaler und kürzer. Marko Kresic, seit zwei Jahren Leiter der VfL-Erlebniswelten, sagte über das Format Funino bei der besagten Veranstaltung: „Die Kleinsten beginnen im Zwei-gegen-Zwei und somit haben die Spieler viele Ballkontakte.“

Die Aktion kam auch bei den Vereinen gut an: „Für uns ist es eine schöne Sache, dass wir die Tore gewonnen haben, und auch wichtig, das Geld dafür gespart zu haben“, betont Gianni Milano, Vorsitzender der JSG Gifhorn Nord. Schließlich sind die einen Meter hohen und zwei Meter breiten Gehäuse die offensichtlichste Änderung im Vergleich zum „anderen“ Jugendfußball und zudem sehr kostspielig.

Milano zeigt sich aber auch von Funino selbst durchaus angetan. „Es gibt viele Möglichkeiten, den Kindern Spaß am Fußball zu vermitteln. Je öfter sie Kontakt mit dem Ball haben, desto lernreicher ist es. Wir stehen Funino positiv gegenüber, die Kinder sind permanent im Einsatz und in Bewegung“, sagt der JSG-Vorsitzende.

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