Eintracht-Frauen spielen zweimal gut, siegen aber nicht

Braunschweig.  Eintrachts Hockeyfrauen spielen zu Hause remis in der 2. Liga gegen Klipper und Heimfeld.

Eintrachts Viktoria Albe versucht, sich im Schusskreis von Klipper Hamburg durchzusetzen.

Eintrachts Viktoria Albe versucht, sich im Schusskreis von Klipper Hamburg durchzusetzen.

Foto: Bernward Comes

Andreas Dolge, der Trainer von Eintrachts Hockey-Zweitliga-Frauen, war nach dem Doppel-Heimspieltag am Wochenende in seiner Wertung der beiden Remis hin- und hergerissen. „Man kann nach den Spielverläufen sagen, wir haben gefühlt vier Punkte verloren. Aber, wenn man nur die Schlussphasen betrachtet, haben wir zwei Punkte gewonnen.“ Nach dem 0:0 am Samstag gegen den Klipper THC Hamburg und dem 2:2 (1:2) am Sonntag gegen die TG Heimfeld rangieren die Braunschweigerinnen weiter auf Tabellenplatz drei und besitzen beste Chancen, sich für die Endrunde der Top-Fünf zu qualifizieren.

„Wir haben in beiden Partien spielerisch dominiert“, resümierte Dolge, bemängelte aber: „Wir konnten diese Überlegenheit nicht genügend in Tore ummünzen.“ Grundsätzlich sei es für seine junge Truppe im Reifungsprozess sehr wichtig, sich mit solchen Gegnern auf Augenhöhe zu messen. Und genau das passiert ja auch in der Meisterrunde.

Vier Heimspiele in Folge

Zwei ähnlich starke Gegner wie die eigene Mannschaft erwartet der Coach auch am nächsten Wochenende, wenn sich mit dem Bonner THV und Blau-Weiß Köln die Heimgegner drei und vier in Folge auf dem Kunstrasen in Braunschweig vorstellen. „Klar, sind Heimspiele auch in Coronazeiten etwas sehr Schönes. Da können sich die Spielerinnen vor den Augen ihrer Eltern und Familienangehörigen präsentieren und zeigen, was sie können“, sagte Dolge, der stolz ist auf seine Spielerinnen. „Wir setzen auch aus finanziellen Gründen voll und ganz auf den Nachwuchs. Und der Sprung in den Erwachsenenbereich ist riesig. Wir waren gestartet, um uns erstmal in der zweiten Liga zu etablieren. Das ist uns gelungen. Aber klar ist auch, dass man gerne immer mehr möchte“, fügte der Eintracht- Trainer hinzu.

Starke Torhüterinnen

Mehr war auch an diesem Wochenende drin. Im torlosen Spiel gegen Klipper glänzten die Torhüterinnen hüben wie drüben. „Vicky Wiedermann bei uns und Sophie Lorenz-Meyer bei Klipper waren sehr gut und haben einfach nichts durchgelassen“, berichtete Dolge. Auch das Eckenplus von 8:6 für Eintracht brachte den Braunschweigerinnen keinen durchschlagenden Erfolg. Die letzte Riesenchance des Spiels besaßen die Gäste.

Gegen Heimfeld brachte Fenja Rees die Gastgeberinnen früh in Führung (5.), doch Katja Paul (12.) und Annika Ruef (27.) stellten das Ergebnis zur Pause auf 1:2. Erst drei Minuten vor Schluss gelang Emely Vysoudil der verdiente Ausgleich.

Eintracht: Vicky Wiedermann, Alina Czerwinski (Tor) – Luisa Hohenhövel, Antonia Osterland, Viktoria Albe, Anne Motyl, Dinah Fröhlich, Kira Curland, Luisa Fasold, Emely Vysoudil, Laura Drees, Levia Grabietz, Anna Viktoria Krause, Anneke Lischewski, Anouk Plaehn, Clara-Milena Farr, Marlene Margraf, Henriette Stegen, Fenja-Sophie Rees.

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