Nach zwei Sätzen geht dem USC die Luft aus

Braunschweig.  Braunschweigs Zweitliga-Volleyballer halten lange mit, verlieren letztlich aber 1:3 gegen Lindow-Gransee.

Bohzidar Kolev (links) konnte mit dem USC lange gegen Lindow-Gransee mit Piotr Adamowicz (rechts) mithalten.

Bohzidar Kolev (links) konnte mit dem USC lange gegen Lindow-Gransee mit Piotr Adamowicz (rechts) mithalten.

Foto: Darius Simka / regios24

Zweites Spiel, zweite Niederlage für den USC Braunschweig in der 2. Volleyball-Bundesliga. Gegen SV Lindow-Gransee verlor die Mannschaft von Spielertrainer Antti Poikela ihr erstes Saison-Heimspiel mit 1:3 (22:25, 25:22, 17:25, 16:25), nachdem es zum Auftakt in Essen eine 2:3-Niederlage gegeben hatte. Vor allem in den beiden letzten Sätzen gegen Lindow-Gransee zeigte sich, dass den Braunschweigern zu den Spitzenmannschaften der Liga doch noch ein Stückchen fehlt.

„Lindow ist eines der stärksten Teams in der Liga. Wir haben in den ersten beiden Sätze gut gespielt und um jeden Punkt gekämpft“, freute sich Poikela über die Leistung seiner Mannschaft zu Beginn des Spiels. Nachdem die Braunschweiger den ersten Satz nach 28 Minuten und einem harten Kampf nur knapp verloren geben mussten, zeigten sie sich im zweiten von ihrer besten Seite und entschieden diesen Durchgang für sich. „Lindow musste wirklich für jeden Punkt hart arbeiten“, analysierte Poikela zufrieden das Geschehen in den ersten beiden Sätzen.

Doch anschließend konnte seine Mannschaft nicht mehr an diese Leistung anknüpfen, dem USC ging etwas die Luft aus. „Wir haben nachgelassen, aber Lindow hat wirklich auch auf einem sehr hohem Level gespielt. Unser Aufschlag und unser Angriff waren einfach nicht mehr gut genug“, sagte Poikela. Die Braunschweiger taten sich daher schwer, zu punkten, während die Gäste ihr Spiel weiter durchzogen. Das Ergebnis war, dass Lindow-Gransee die beiden letzten Durchgänge doch relativ deutlich für sich entscheiden konnten. Nach 23 beziehungsweise 22 Minuten waren die beiden Sätze zu Ende.

Trotzdem hielt sich die Enttäuschung bei Poikela in Grenzen. „Wir haben im Vergleich zum ersten Spiel einen Schritt nach vorne gemacht, aber es bleiben noch einige Dinge zu verbessern. Wir wissen, dass wir an uns arbeiten müssen“, sagte er.

Dafür haben er und sein Team nun immerhin zwei Wochen Zeit. Die Braunschweiger spielen am 10. Oktober erneut in der heimischen Tunica-Halle gegen Neustrelitz. Vielleicht klappt es dann mit dem ersten Saisonsieg.

USC Braunschweig: Fröhlich – Poikela, Koch Kolev, Grothe, Wolter, Rummel, Angele, Albers, von Henniges.

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