Eintracht ärgert ein Hälfte lang den VfL

Braunschweig.  Der Braunschweiger Nachwuchs unterliegt Wolfsburg mit 0:2 in der Fußball-Bundesliga der B-Junioren.

Braunschweigs Steffen Notzon (Mitte) versucht, an den Ball zu kommen.

Braunschweigs Steffen Notzon (Mitte) versucht, an den Ball zu kommen.

Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

45 Minuten haben Eintrachts U17-Bundesliga-Fußballer dem VfL Wolfsburg Paroli geboten. Am Ende unterlagen sie im Nachbarschaftsduell allerdings auch verdient mit 0:2. Der Ärger war den VfL-Kickern ins Gesicht geschrieben. Heftig wurde nach dem Halbzeitpfiff diskutiert. Das Eintracht Abwehrbollwerk hatte die Jungwölfe gefordert, und den favorisierten Gästen war bis zu diesem Zeitpunkt nichts eingefallen.

„Wir kennen das System vom VfL, haben uns da gut darauf eingestellt und das auch richtig gut gelöst“, freute sich Trainer Uwe Grauer. Doch kurz nach Wiederbeginn setzte sich die individuelle Klasse der Gäste durch. Luca Wagner köpfte eine Ecke in die lange Ecke und bestrafte die Löwen (44.). „Danach haben wir eine eigene gute Phase, sogar mit zwei Ecken in Folge, woraus wir aber überhaupt kein Kapital schlagen. Die Standards brechen uns momentan das Genick. Aber das ist ein Problem aller Eintracht NLZ-Teams“, kritisierte Trainer Grauer.

In der Tat konnte Eintracht nach dem 0:1 für einen kurzem Zeitraum die Oberhand gewinnen, kam bei zwei gefährlichen Szenen im Strafraum der Wolfsburger aber nicht an den Ball, um eventuell den Ausgleich zu erzielen. Einen Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Oliver Nawe schließlich zum 0:2 in die Maschen (70.). Für Eintracht war das Spiel dadurch nun endgültig gelaufen. „

Wir nehmen auch Positives aus so einen Spiel mit. Wir müssen uns bei Standards verbessern, insgesamt noch etwas energischer werden und mehr eigene Initiative zeigen. Dann bin ich optimistisch für 2020“, so Grauer.

Tore: 0:1 Wagner (44.), 0:2 Nawe (70.).

Eintracht: Rohrig – Janz, Altin, Marx, Berthier – Schenk (75. Rando), Ismail, Notzon (65. Musa), Zouaoui (80. Abdul), Christel – de Gaetani (80. Yeboah).

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