Neuer Modus verbessert Siegchancen für Jung-Löwen

Braunschweig.  Die U19-Basketballer der Löwen Braunschweig starten in die Spielzeit der Nachwuchs-Bundesliga.

Das neue Löwen-Team U19: (von links) Cheftrainer Christian Raus, Sven Cikara, Camill Löbbecke, Viktor Stanic, Simon Roosch, Tarik Badr, Marc Aniol, Rupee Kolawole, Thorben Uster (Kapitän), Alin Irincu, Leif Jacobsen, Fabian Drinkert, Oshane Drews, Amin Zine el Abidine, David Bugeac, Joel Lichtenberg und Co-Trainer Simon Schoppmeyer. Es fehlt Luis Omidi.

Das neue Löwen-Team U19: (von links) Cheftrainer Christian Raus, Sven Cikara, Camill Löbbecke, Viktor Stanic, Simon Roosch, Tarik Badr, Marc Aniol, Rupee Kolawole, Thorben Uster (Kapitän), Alin Irincu, Leif Jacobsen, Fabian Drinkert, Oshane Drews, Amin Zine el Abidine, David Bugeac, Joel Lichtenberg und Co-Trainer Simon Schoppmeyer. Es fehlt Luis Omidi.

Foto: Löwen

Die Zeiten der ganz hohen Schlappen mit bis zu 50 Punkten Unterschied sollten für die U19-Basketballer der Löwen überwiegend Geschichte sein. Denn zur neuen Spielzeit in der Nachwuchs-Bundesliga gibt es einen neuen Spielmodus. Wie zum Beispiel bei Jugend-Europameisterschaften gibt es künftig eine Division A und eine Division B.

In der Topdivision, gegliedert in Nord und Süd-Staffel, treten die Play-off-Teilnehmer der abgelaufenen Serie an. Dort sind Vereine wie Alba Berlin oder Bayern München zu finden. Die Braunschweiger wurden als sportlicher Absteiger – sie holten sich ihr Startrecht bei einem Qualifikationsturnier jedoch auf sportlichem Wege zurück – der zweiten Division zugeordnet. Und zwar in die Staffel Nordost.

Spiele werden wohl spannender

Ziel der Änderung im Spielbetrieb ist letztlich eine gewisse Professionalisierung. Die Duelle in beiden Ligen werden wahrscheinlich spannender. Die Topteams haben kein Fallobst mehr vor der Brust. Und die schwächeren Mannschaften wissen, dass sie nicht von vornherein chancenlos sein werden. Entstanden ist sozusagen eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

„Wir wollen den Klassenerhalt sichern“, sagt Trainer und Ex-Profi Christian Raus. Die Stärke seines Aufgebots sei die Verteidigung. Wie im Testspiel gegen Bremerhaven, das klar gewonnen wurde, wollen die Löwen viel Druck auf die gegnerische Offensive ausüben.

Spielmacher aus Amsterdam

Die Löwen haben einen externen Zugang verpflichtet. Aus Amsterdam ist das Spielmacher-Talent Sven Cikara in die Löwenstadt gekommen. Ein befreundeter Coach von Raus hatte den Niederländer empfohlen. Cikara wohnt bei einer Gastfamilie. Er ist als Führungsspieler eingeplant. Ebenso Oshane Drews, der vorigen Sommer aus Stahnsdorf kam und die abgelaufene Serie verletzt komplett ausfiel. Der frühere Junioren-Nationalspieler ist nun wieder fit und ließ für die SG-Männer in der 2. Regionalliga mit einem 39-Punkte-Spiel aufhorchen.

Ziel einiger Talente wie Drews ist der Sprung zu den Löwen-Männern, sprich in die 1. Bundesliga. Jannik Göttsche ist er gelungen. Er steht im Kader der Männer und erzielte am ersten Spieltag beim Sieg in Göttingen mit einem Freiwurf sogar seinen ersten Bundesliga-Punkt. Mark Mboya Kotieno, Topwerfer der abgelaufenen Serie, hat es hingegen zum Erstligisten Baskets Bonn verschlagen. Dort steht er im erweiterten Kader.

Heimspiel zum Auftakt

Los geht es für die Löwen mit einem Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen die Berlin Tiger Kreuzberg in der neuen Spielstätte der Sporthalle des CJD.

Weitere Kontrahenten sind der Mitteldeutsche BC sowie der Nachwuchs aus Chemnitz, Göttingen und Dresden. Die Staffel hält Raus für ausgeglichen. Die Berliner und der MBC seien aber leicht favorisiert.

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