Nach Zeckenbiss

Christian Neureuther sechs Wochen in Klinik - wieder gesund

Der junge Skirennfahrer Christian Neureuther lächelt bei den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 1978 in die Kamera.

Der junge Skirennfahrer Christian Neureuther lächelt bei den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 1978 in die Kamera.

Foto: dpa

München. Der ehemalige Skirennläufer Christian Neureuther lag nach einem Zeckenbiss sechs Wochen lang in der Klinik, hat sich inzwischen von seiner Hirnhautentzündung aber wieder erholt.

Über den Verlauf und Details seiner Krankheit sprach der 72-Jährige im "Sonntags-Stammtisch" des BR-Fernsehens. Auch die "Bild am Sonntag" berichtete darüber.

Bereits im Sommer sei er beim Holzhacken im Wald von einer Zecke gebissen worden, erzählte Neureuther. "Ich habe es gar nicht gemerkt." Der Vater von Ski-Ass Felix Neureuther infizierte sich dabei mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Die fortschreitende Hirnhautentzündung spürte er immer mehr. "Ich bin schwächer geworden, konnte die Treppen nicht mehr hoch gehen, dann wird dir schwindlig, Kopfweh, und dann bist du ziemlich schnell im Krankenhaus", berichtete er. Dort lag er zunächst auf der Intensivstation.

Neureuther appellierte in der TV-Sendung an die Zuschauer, sich gegen FSME impfen zu lassen. "Das Wichtigste ist, nicht so schlampig zu sein wie ich", meinte der Ehemann von Ski-Olympiasiegerin Rosi Mittermaier. "Die Impfung hilft sehr gut." Er selbst habe aber die Auffrischungsimpfung vergessen und sei deshalb erkrankt.

© dpa-infocom, dpa:211017-99-630187/2

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