Hoffnung auf Olympia: Kombi-Frauen im Blickpunkt

Für die Nordischen Kombiniererinnen ist die WM-Premiere ihrer Disziplin ein sportlicher Meilenstein: Svenja Würth beim Training.

Für die Nordischen Kombiniererinnen ist die WM-Premiere ihrer Disziplin ein sportlicher Meilenstein: Svenja Würth beim Training.

Foto: dpa

Oberstdorf. Die erste WM-Chance und Millionen Zuschauer vor den TV-Geräten: Für die Nordischen Kombiniererinnen ist die WM-Premiere ihrer Disziplin am 27. Februar (10.00 Uhr und 15.30 Uhr/ARD und Eurosport) nicht nur ein sportlicher Meilenstein, sondern auch die bisher größte Bühne.

"Die Kombination steht ganz am Anfang, es ist noch ein langer Weg. Was sich getan hat, finde ich aber schon gut. Ich hoffe nicht, dass es dabei bleibt", sagte Svenja Würth der Deutschen Presse-Agentur. Die ehemalige Skispringerin wechselte zu dieser Saison zur Kombination und ist Teil des vierköpfigen deutschen Aufgebots.

Nach dem Normalschanzensprung am Morgen wird der Lauf über fünf Kilometer zu einer Top-Sendezeit im Nachmittagsprogramm übertragen. Die Kombi-Frauen wollen die Gelegenheit auch nutzen und für ihren Sport bei den Olympischen Spielen werben. "Die Heim-WM kann eine wahnsinnig große Plattform werden", sagte Würth. 2022 in Peking wird die Kombination noch nicht Teil des Olympia-Programms sein, für 2026 in Mailand soll im Sommer des nächsten Jahres eine Entscheidung fallen.

Wer die WM-Premiere gewinnt, ist mit Blick auf den geschrumpften Wettkampfkalender schwer vorherzusagen. Die Deutsche Jenny Nowak gehört zu den Mitfavoritinnen und gilt als beste Athletin im Team von Trainer Klaus Edelmann. "Die Jenny war den ganzen Sommer die Nummer eins, sie hat sich im Laufen nochmal weiterentwickelt", lobte Würth.

© dpa-infocom, dpa:210226-99-609485/2

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