Nach Dornebusch-Rot: Eintracht legt Einspruch bei DFB ein

Braunschweig.  Der Kontrollausschuss des DFB tagte zu Felix Dornebuschs Platzverweis. Das endgültige Urteil steht noch aus.

Felix Dornebusch sieht von Schiedsrichter Christof Günsch die Rote Karte.

Felix Dornebusch sieht von Schiedsrichter Christof Günsch die Rote Karte.

Foto: Sebastian Priebe / regios24

Es war die bundesweit viel diskutierte Szene am vergangenen Samstag beim 2:1-Sieg von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig gegen den VfL Bochum. Beim Stand von 1:1 hatte es einen Verletzungsunterbrechung gegeben. Beim anschließenden Fair-Play-Rückpass zum Torwart Felix Dornebusch sprintete VfL-Stürmer Sylvere Ganvoula allerdings auf den Ball zu und zwang den 26-Jährigen zur folgenreichen Aktion. Dornebusch spielte den Ball außerhalb des Strafraums und sah die rote Karte. Nun wurde der knifflige Fall im Kontrollausschuss des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes erstmals verhandelt.

Eintracht Braunschweig: Einspruch gegen Dornebusch-Sperre

Das DFB-Sportgericht hat aufgrund der roten Karte für Eintracht Braunschweigs Torhüter Felix Dornebusch aus dem Spiel gegen den VfL Bochum (2:1) getagt. Die Eintracht hat gegen das bisherige Strafmaß Einspruch eingelegt. Das teilte die Eintracht auf Anfrage unserer Zeitung mit. Mit einer endgültigen Entscheidung wird in den kommenden Tagen gerechnet.

Das passiert nach einem Einspruch beim DFB-Sportgericht

„Wenn der Spieler und sein Verein und der Kontrollausschuss das Urteil akzeptiert haben, wird das Urteil rechtskräftig. Wenn nicht, geht das Verfahren auf die nächste Ebene. Nach § 15 Nr. 4 der Rechts- und Verfahrensordnung können die Betroffenen binnen 24 Stunden nach Zugang der Einzelrichterentscheidung beim Sportgericht Einspruch einlegen. Die Folge ist eine mündliche Verhandlung vor dem Sportgericht“, schreibt der DFB dazu auf seiner Webseite.

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