Eintracht Braunschweig verliert Generalprobe gegen Hoffenheim

Mosbach-Sattelbach.  Hoffenheim ist bei der 0:3-Niederlage eine Nummer zu groß für die Elf von Trainer Christian Flüthmann. Ziegele gibt sein Debüt über 90 Minuten.

Eintrachts Martin Kobylanski am Ball. (Archivbild)

Eintrachts Martin Kobylanski am Ball. (Archivbild)

Foto: Michael Hundt

in Debüt im Löwen-Trikot hatte sich der erst am Freitag verpflichtete Robin Ziegele sicher anders vorgestellt. Denn die Drittliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig unterlagen am Samstagnachmittag gegen den Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim mit 0:3.

Positiv für den neuen Abwehrmann war jedoch: Er spielte durch. Je 45 Minuten verteidigte der 22-Jährige an der Seite der etablierten Kräfte Steffen Nkansah und Robin Becker im Defensivzentrum der Blau-Gelben. „Ich freue mich, mein erstes Spiel für die Eintracht gemacht zu haben“, sagte Ziegele. „Es war ein guter Test, der uns zeigt, woran wir bis Samstag noch arbeiten müssen.“ Die drei Gegentore von Andrej Kramaric (33.), Pavel Kaderabek (50.) und Vincenzo Grifo (80.) konnten der vormalige Wolfsburger und seine Nebenleute nämlich nicht verhindern.

Verbesserte Defensivarbeit

Vielmehr war es Eintracht-Schlussmann Jasmin Fejzic zu verdanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Hoffnungslos unterlegen waren die Löwen aber nicht. „Wir haben das Spiel enger gestellt und gute Balleroberungen gehabt“, lobte Trainer Christian Flüthmann, dessen Team nach einer zunächst makellosen Vorbereitung nun die zweite deutliche Niederlage in Folge gegen einen Erstligisten hinnehmen musste. Der Coach haderte insbesondere wegen der Umschaltmomente – die habe sein Team nicht genutzt. Was den 37-Jährigen freute, war trotz der drei Gegentore die verbesserte Defensivarbeit im Vergleich zur 1:4-Niederlage gegen Hertha. „Unterm Strich war es ein deutliche Steigerung zur vergangenen Woche und darauf können wir aufbauen.“

Denn Hoffenheim präsentierte sich in starker Frühform, erzielte die Tore eiskalt. Beim dritten Gegentreffer – einem direkten Freistoß von Grifo – war Fejzic machtlos. Deswegen sagte Verteidiger Niko Kijewski auch, dass sein Team „hinten heraus ein Gegentor zu viel“ bekommen habe. Lediglich beim Verwerten eigener Einschussmöglichkeiten taten sich die Braunschweiger schwer. Die dickste Chance vergab Martin Kobylanski noch im ersten Durchgang, als er einen Freistoß denkbar knapp am Tor von Philipp Pentke vorbeischlenzte.

Ligastart am kommenden Samstag

Der Vorfreude auf den Ligastart gegen den 1. FC Magdeburg am kommenden Samstag (17.45/Live in der ARD) tat die Testspielniederlage aber keinen Abbruch. Die Mannschaft sieht sich gerüstet für das erste Punktspiel. Kijewski betonte, dass man erfolgreich in die Saison starten will. Den Schlüssel dafür sieht Flüthmann nach einer anstrengenden Vorbereitung auch in der Frische. „Die wollen wir wieder reinbekommen und dann können wir das Spiel gegen Magdeburg positiv angehen.“

Eintracht: Fejzic – Kessel, Nkansah (46. Becker), Ziegele, Kijewski – Nehrig (46. Wiebe), Pfitzner – Bär, Kobylanski (73. Bürger), Ademi (73. Schwenk) – Proschwitz (65. Feigenspann).

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder