Plan: Wurm Mitte Februar wieder im Einsatz für die Grizzlys

Wolfsburg.  Der Verteidiger des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten erreicht den nächsten Reha-Meilenstein. Aber noch hat er Probleme.

Armin Wurm fehlt noch einige Wochen.

Armin Wurm fehlt noch einige Wochen.

Foto: Grizzlys Wolfsburg / City-Press GmbH / oh

Das Grizzlys-Training war am Dienstag schon in vollem Gange, da betrat Armin Wurm erstmals nach seiner Handverletzung wieder in voller Montur das Eis und absolvierte eine individuelle Einheit. Hinterher sagte der Verteidiger des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten: „Mein Ziel bleibt, dass ich nach der Februar-Pause wieder spielen kann.“

Der 30-Jährige könnte der Grizzlys-Abwehr Stabilität verleihen, die sie dringend benötigt. Aber noch hat er eine Menge Reha-Arbeit vor sich. „Am Anfang des Trainings war es gut, am Ende wurde das Handgelenk jedoch wieder müde und fing an zu schmerzen“, berichtete Wurm. „Mir fehlt beim Zugreifen noch die Kraft.“

Kein Wunder angesichts der Schwere und Kompliziertheit der Verletzung. Im Heimspiel gegen München am 31. Oktober 2019 hatte sich Wurm an einer gegnerischen Schlittschuhkufe verletzt und sich einen tiefen Schnitt an Unterarm und Hand zugezogen. Dabei wurde eine Sehne beschädigt. Noch in der Nacht kam er unters Messer. „Ich hatte im Laufe der Wochen viel an Kraft und Beweglichkeit verloren.“ Letztere sei größtenteils zurück. „Aber die Kraft noch nicht. Deshalb gehe ich weiter jeden Tag zur Reha.“

Wurm macht sich zwar keinen Druck, aber die Ungeduld wächst mit jedem Tag. Das Zuschauen fällt ihm schwer. Die jüngste 1:7-Heimniederlage schmerzte ihn weit mehr als die verletzte Hand. „Ich habe jedes Drittel woanders verbracht, saß wie auf heißen Kohlen“, gewährte er einen Einblick in seine Gefühlswelt. Die höchste Heimniederlage der Grizzlys-Geschichte hätte er gern verhindern geholfen. „Stattdessen sitzt man hilflos da und muss zusehen.“ Damit soll nun bald Schluss sein. Nach der Länderspielpause hofft Wurm auf sein Comeback am 14. Februar im Heimspiel gegen Straubing.

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