Eintracht ist bereit für den Stresstest

Braunschweig.  Eintracht-Trainer Flüthmann warnt vor dem Drittliga-Auftakt gegen Magdeburg sein Team vor dem aggressiven Tempospiel der Gastgeber.

Trainer Christian Flüthmann freut sich auf sein Punktspieldebüt als Cheftrainer.

Trainer Christian Flüthmann freut sich auf sein Punktspieldebüt als Cheftrainer.

Foto: Susanne Hübner/Fotoagentur Hübner

Die Vorfreude ist groß bei Eintracht Braunschweig vor dem Start in die Drittligasaison am Samstag beim 1. FC Magdeburg (17.45 Uhr/ARD). Für Christian Flüthmann ist es „nicht nur ein Spiel“, sondern ein ganz besonderes, schließlich steht der 37-Jährige erstmals als Eintracht-Cheftrainer in einem Punktspiel an der Seitenlinie. „Nervosität ist, glaube ich, bei jedem Trainer da. Aber das ist nicht negativ, das ist ein Zeichen dafür, dass man sich damit beschäftigt, dass man sich darauf konzentriert“, antwortete Flüthmann während der Pressekonferenz am Freitag auf die Frage, ob er besonders angespannt sei. Deshalb verliere er aber nicht den Blick für das Wesentliche. „Mir geht es genau so. Ich werde diese Nacht auch nicht so richtig gut schlafen“, gab auch Sportdirektor Peter Vollmann vor seinem ersten Spiel in neuer Funktion zu. Das soll aber nicht die Konzentration schwächen auf das schwere Auftaktspiel in Magdeburg. Flüthmann beobachtete den Zweitliga-Absteiger in Schöningen im Test gegen den englischen Drittligisten Rotherham United (2:1) am vergangenen Wochenende. „Sie spielen mit hoher Intensität und hohem Risiko, sowohl mit als auch gegen den Ball“, beschreibt er seine Eindrücke. Angst vor einem Fehlstart habe er nicht, sagte Flüthmann. Aber er habe Respekt vor der Aufgabe.

„Wenn wir zu passiv sind gegen so eine Mannschaft, kann das nicht gut gehen. Wir dürfen nicht abwartend spielen. Wir müssen extrem dagegenhalten und die Intensität hochhalten. Sie wollen den Gegner nur stressen, stressen, stressen, in jeder Situation“, warnt Flüthmann vor der Wucht der Magdeburger. Fehlen werden Eintracht die verletzten Felix Burmeister, Stephan Fürstner und Leon Bürger. An Unterstützung wird es den Braunschweigern in der Partnerstadt nicht fehlen: 1800 Fans werden Eintracht begleiten.

Vollmann nahm nochmals zu den Saisonzielen Stellung: „Wir peilen das obere Drittel an, differenzieren das aber. Das erste Ziel ist das, was auch alle anderen hier sagen: Nicht noch einmal so eine Saison wie die letzte. Als erstes wollen wir 45 Punkte, alle anderen sind Folgeziele, die sich durch die Ergebnisse entsprechend ändern können. Wir gehen die Sache seriös an.“

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder