Rappende Philosophen

Wolfsburg  Lemur kommt mit selbst geschriebenen Texten nach Wolfsburg.

Lamur kommt ursprünglich aus Wolfsburg und begann bereits mit zwölf Jahren zu rappen.

Lamur kommt ursprünglich aus Wolfsburg und begann bereits mit zwölf Jahren zu rappen.

Foto: Sara Reuter

Die vergangenen zwei Jahre waren für Lemur ein künstlerischer Befreiungsschlag, der in „Die Rache der Tiere“ nun seinen Ausdruck findet. Am Freitag, 22. Dezember, präsentiert er dieses Album dem Wolfsburger Publikum.

Der Philosoph Marten McFly, der sich als der wandelnde Wortwitz bezeichnet, ist im Kulturzentrum Hallenbad ebenfalls mit dabei. Außerdem treten die Rapper Nazz und Mc Fairs auf.

Lemur, bürgerlich Benjamin Stottmeister, ist ein Rapper aus Niedersachsen. Er besuchte bis 2001 die Waldschule Eichelkamp in Wolfsburg, begann mit zwölf Jahren zu rappen. Mit 19 Jahren produzierte er auch eigene Beats. Neben Beats macht er auch Rhythmen für elektronische Tanzmusik. Nach einiger Zeit als Solokünstler wurde er Mitglied der Formation Feegefeuer.

Später war er Teil der Elektro-Rap-Band „Der Aksel des Bösen“ bis er 2007 das Rapduo „Herr von Grau gründete“. Nach der Trennung 2014 von seinem Bandpartner Stefan Kraatz gründete der Wahlberliner 2015 sein Soloprojekt „Lemur“ und war fortan komplett allein für die Beats, Texte und das Management verantwortlich. Der Musiker nimmt sich zusätzlich selber auf und übernimmt auch das Mischen.

Mit dem Album will sich der Künstler von Genregrenzen befreien: „Heute ist es ziemlich egal, vor was für ein Publikum man mich stellt: Ich werde es rocken“, sagt der Rapper.

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