Karl-Fricke-Weg für 125.000 Euro gepflastert

Ringelheim.   Oberbürgermeister Frank Klingebiel: Ringelheim ist wieder ein Stück attraktiver und schöner geworden.

Der Karl-Fricke Weg, der entlang der Innerste in Ringelheim zu den Sportflächen führt, ist gepflastert und am Samstag offiziell frei gegeben worden. Dirk Blume, Oberbürgermeister Frank Klingebiel und Detlef Schulze (alle drei mit Schere) durchschnitten das Band.

Der Karl-Fricke Weg, der entlang der Innerste in Ringelheim zu den Sportflächen führt, ist gepflastert und am Samstag offiziell frei gegeben worden. Dirk Blume, Oberbürgermeister Frank Klingebiel und Detlef Schulze (alle drei mit Schere) durchschnitten das Band.

Foto: Horst Körner

Gäste und Sponsoren erlebten am Samstagvormittag in Ringelheim die Einweihung des neu gepflasterten Karl-Fricke-Weges, der von der Wallmodener Straße entlang der Innerste bis zu den Sportstätten des STV sowie der Schützengilde Ringelheim führt. Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Dirk Blume, Vorsitzender des STV, und Detlef Schulze, Vorsitzender der Schützengilde, durchtrennten das Absperrband.

Zu den Gästen zählten Ratsfrau Sabine Thiele, Ehrenratsherr Bernd Scherer, Ortsrat Alexander Leineweber sowie die Ehrenvorsitzenden der beiden Vereine, Hans-Jürgen Sievers und Jürgen Hammerschmidt. Nun ist der Ausbau durch den Konradfond möglich geworden. Die Vereinsmitglieder, aber auch Bürger und Besucher können einen gut gepflasterten Weg zu den Sportstätten nutzen und anschließend auf dem ungepflasterten Weg weiter, entlang der Innerste ins Naturschutzgebiet spazieren gehen oder wandern − wenn sie wollen, bis zur Franzosenbrücke.

„Trotz schlechten Wetters, ist das heute ein guter Tag“, befand Oberbürgermeister Frank Klingebiel vor dem Durchschneiden des Absperrbandes. Für ihn ist der Bau des Weges eine Erfolgsgeschichte. Er lobte besonders die Ehrenamtlichen der Vereine: „Ihr habt dafür gekämpft und alle Schwierigkeiten überwunden“, sagte er. Ohne diesen Willen und Einsatz wäre das nicht gelaufen, war Klingebiel überzeugt. Für ihn ist Ringelheim t wieder ein Stück attraktiver und schöner geworden.

Dirk Blume fasste in einem kurzen Überblick genau diese Schwierigkeiten zusammen, die sogar noch beim Bau des Weges eingetreten waren. Den Antrag auf Unterstützung durch die Konradmittel hätte die beiden früheren Vorsitzenden Sievers und Hammerschmidt schon 2015 gestellt. Eine Zusage sei erfolgt zum Ausbau mit wassergebundenen Decke für eine Bausumme von 62.500 Euro. Die Vereine hätten widersprochen, sagte Blume. Gewünscht war Öko-Pflaster. Dadurch stieg die Bausumme auf 125.000 Euro (100.000 Euro Fördersumme).

Auch der Antrag sei genehmigt worden. Doch ein Baustopp durch den Fachdient Umwelt verzögerte die Maßnahme erneut: Es galt Rücksicht auf störungsempfindliche Brutvögel zu nehmen. Schließlich habe es auch noch Lieferengpässe bei den Pflastersteinen gegeben. Fertig war die Firma Pella-Gangolf dann im September 2018. „Was lange währt, wird endlich gut“, kommentierte Blume diesen Neubau. Er vergaß aber nicht dankbar zu erwähnen, dass das Absturzgeländer am Ablauf des Schlossteiches durch Rüdiger Hiller zusammen mit Vereinsmitgliedern und der Firma M & M erneuert worden ist.

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