Nabu fällt Pappeln an der Fuhse

Heerte.   Die Stiftung will damit die natürliche Waldentwicklung unterstützen.

Die Pappeln an der Fuhse bei Heerte sollen gefällt werden, da diese mit Pilzen befallen sind.

Die Pappeln an der Fuhse bei Heerte sollen gefällt werden, da diese mit Pilzen befallen sind.

Foto: NABU

Die Fuhse verläuft bei Heerte in der Nähe des bedeutenden Feuchtgebietes Heerter See einschließlich des Heerter Strauchholzes. Das im Besitz der Nabu-Stiftung Nationales Naturerbe befindliche Schutzgebiet soll im Bereich der Fuhse eine natürliche Waldrandentwicklung durchlaufen, teilt der Naturschutzbund mit.

„Beginnend in diesen Tagen und voraussichtlich auf mehrere Jahre verteilt werden deshalb Pappelaltbestände gefällt und eine natürliche Wiederbesiedlung ermöglicht“, so Christian Unselt von der Nabu-Stiftung. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei notwendigen Baumfällungen, zum Beispiel wegen Pilzbefalls, sei auch die Verkehrssicherungspflicht entlang der Straßen am Naturschutzgebiet und die Gewährleistung des Wasserabflusses der Fuhse. „Alle Maßnahmen sollen mit möglichst wenig Eingriff in die Natur verbunden sein, die gefällten Bäume verbleiben meist wie gefallen vor Ort,“ ergänzt Christian Unselt. Die Stadt Salzgitter sei entsprechend informiert worden.

Dr. Ralf Wassmann, Nabu-Schutzgebietsbetreuer, erläutert, dass Horstbäume im Fuhsebereich mit Schutzzonen ermittelt wurden und bei den Fällarbeiten geschont werden sollen. Spaziergänger werden vom Nabu Salzgitter gebeten, entsprechend achtsam zu sein und insbesondere das bestehende Wegegebot auch aus Naturschutzgründen dringend zu beachten.

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