Salzgitter. Ohne Auszubildende könnten 130 Berufe wegfallen. Die Kreishandwerkerschaft ist trotzdem zuversichtlich. Das sind die Gründe.

Die Auftragsbücher der Handwerksbetriebe sind voll, der Kunde muss einen langen Atem haben, wenn er die Dienstleistung in Anspruch nehmen will. Doch den Branchen mangelt es nicht an Auftraggeber, sondern an Fachpersonal, insbesondere an Auszubildenden. Lange war das Handwerk für viele junge Menschen keine Option, doch was bedeutet das de fac­to für den Berufsmarkt und die Betriebe. Was wäre der Worst Case? Fragen hierzu beantwortet Andreas Böhmken, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen, in einem Interview.