Lebenstedts Weihnachtsmarkt mit Chorgesang eröffnet

Lebenstedt.  Trotz einiger Probleme mit Randalierern im Vorfeld konnte der Markt problemlos starten. Die Buden der Kunsthandwerker sind allerdings Mangelware.

Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes sangen Salzgitteraner Weihnachtslieder am Monumentplatz.

Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes sangen Salzgitteraner Weihnachtslieder am Monumentplatz.

Foto: Marvin Weber

Bei nasskaltem und eher unweihnachtlichem Wetter versammelten sich am Donnerstagabend einige Salzgitteraner rund um den Monumentplatz, um zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes zu singen. Zu den kommenden Höhepunkten des Weihnachtsmarktes gehören beispielsweise das Keksebacken jeden Donnerstag mit Gianluca Calabrese vom Verein „SuPer Salzgitter“ und die Veranstaltungen zum Nikolaustag oder die Party zum Weihnachtsfest.

Vorsitzender von „CityLebenstedt“ und Organisator des Weihnachtsmarktes Jürgen Neumann gab sich zufrieden: „Wir haben insgesamt 70 Nordmanntannen aufstellen können, um die ganze Fußgängerzone zu bestücken und dem Weihnachtsmarkt eine schöne Optik zu geben. Außerdem haben sich 1400 Kinder aus Kindergärten und Schulen für den Besuch hier angemeldet.“

Auch zweiter Bürgermeister Marcel Bürger besann sich auf das Wesentliche. Er sagte zur Eröffnung: „Ich finde es gut, dass trotz des schlechten Wetters so viele Leute gekommen sind. Eine besinnliche Gemeinschaft ist hier das Wichtigste.“

Dass der Weihnachtsmarkt so problemlos verläuft, war in den Tagen des Aufbaus nicht vollends abzusehen. Am Wochenende häuften sich dort Fälle von Vandalismus und Einbruch. Eine Behindertentoilette wurde umgeschmissen und auch ein Stehtisch wurde in Brand gesteckt. Beherztes Eingreifen von einem Besucher verhinderte Schlimmeres. Neumann zog daraus aber nur eine Konsequenz. „Wir haben die Behindertentoilette festgekettet, damit dort keine Gefahr mehr besteht“, sagte er. „Einbrüche hat es auch in den letzten Jahren schon gegeben und beim Vandalismus wird den wohl jemand aus Unmut begangen haben.“

Alles Wissenswerte zu den Weihnachtsmärkten in Salzgitter

Neumann hält die Straftaten für willkürlich. Um speziell die Schädigung des Weihnachtsmarktes sei es den Tätern nicht gegangen. Weitere Sicherheitsvorkehrungen oder Einschränkungen für Passanten wird es laut Neumann auch nicht geben. Er sagte: „Das ist der Vorteil gegenüber Großstädten wie Berlin. Solche Sachen sind das Schlimmste womit wir rechnen müssen.“

Einen Nachteil im Vergleich zu den Großstädten gibt es dann allerdings doch. Auch dieses Jahr fällt der Weihnachtsmarkt kleiner aus, als er könnte. Das Problem: Die Kunsthandwerker fehlen. „Wir haben in Salzgitter kaum Touristen und dann lohnt sich ein Stand für die Kunsthandwerker nie“, meinte Neumann dazu.

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