Wutausbruch im Salzgitteraner „Ehrenmord“-Prozess um toten Iraker

Lebenstedt.  Der 33-jährige Angeklagte geht seine Schwester an. Seine Augen werden bei ihrer Aussage immer schmaler, er nennt sie „Verräterin“.

Die Spurensicherung untersucht den Tatort am Abend des 26. Januar. Ein Mann wurde auf dem Parkplatz von mehreren Kugeln getroffen, brach unter dem Laubengang zusammen und starb später.

Die Spurensicherung untersucht den Tatort am Abend des 26. Januar. Ein Mann wurde auf dem Parkplatz von mehreren Kugeln getroffen, brach unter dem Laubengang zusammen und starb später.

Foto: Rudolf Karliczeck / BZV (Archiv)

Als sich seine gebeugte Schwester im Braunschweiger Landgericht in Richtung Zeugenstand vorkämpft, ist es mit der Gelassenheit des Angeklagten vorbei. Zum ersten Mal nach drei vollen Tagen im „Ehrenmord“-Prozess von Salzgitter, an denen er in sich zu ruhen schien. Erst schluchzt der 33-jährige...

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