Drei Jahre Haft für Salzgitteraner wegen sexuellen Missbrauchs

Nach einer knappen Stunde Verhandlung sprachen die Richter das Urteil gegen den 29-jährigen Salzgitteraner.   

Nach einer knappen Stunde Verhandlung sprachen die Richter das Urteil gegen den 29-jährigen Salzgitteraner.   

Foto: Archiv

Das Landgericht Braunschweig hat einen 29-jährigen aus Salzgitter am Dienstag wegen schweren sexuellen Missbrauchs einer 13-Jährigen zu drei Jahren Haft verurteilt.

Der Mann hatte im Jahr 2010 dreimal Sex mit dem Mädchen gehabt, er war voll geständig. Demnach hatte das Mädchen den 29-Jährigen mehrmals gemeinsam mit Freunden besucht und Filme geguckt. Nach den Treffen fragte der Lebenstedter die 13-Jährige, ob sie mit ihm schlafen wolle, das Mädchen willigte ein. In der Vernehmung gab die 13-Jährige zu Protokoll, dass sie nicht wolle, dass der 29-Jährige für die Tat bestraft wird – schließlich habe sie es auch gewollt. Das Gericht sah das anders. "Sie haben bei dem Mädchen gravierende Spuren hinterlassen. Es wird Zeit dass Sie einsehen, dass es nicht nur um ihren Spaß geht", sagte die Vertreterin der Nebenklage dem 29-Jährigen, der eine lange Vorstrafenliste hat und auch schon zweimal wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt wurde. Auch deswegen wertete Staatsanwältin Ute Lindemann die Tat nicht als minder schweren Fall. Sie attestierte dem Angeklagten Probleme mit seinem Selbstwertgefühl, weswegen er sich regelmäßig mit sexueller Absicht Kindern zuwende, um sein unterentwickeltes Selbstwertgefühl aufzupolieren.

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