Katholische Kirchen öffnen am Wochenende wieder ihre Pforten

Vechelde/Wendeburg.  Auch die katholischen Kirchen öffnen nun langsam wieder ihre Pforten. Allerdings unter strengen Sicherheitsvorkehrungen.

Pfarrer Dariusz Drabik ist katholischer Pfarrer in Vechelde, Wendeburg und Braunschweig.

Pfarrer Dariusz Drabik ist katholischer Pfarrer in Vechelde, Wendeburg und Braunschweig.

Foto: Privat

Nach den langen Schließungen wegen der Corona-Krise öffnen nun auch die katholischen Kirchen ab Sonnabend, 23. Mai, wieder ihre Pforten. Wie der Kirchenvorstand mitteilt, wird in der St. Elisabeth-Gemeinde in Wendeburg der nächste Gottesdienst am Sonnabend, 23. Mai, um 18.30 Uhr stattfinden. Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt. Tags darauf feiert die St. Gereon-Gemeinde in Vechelde ab 11 Uhr ihren Gottesdienst. Hier dürfen nur 14 Menschen in die Kirche. Die Werktagsgottesdienste werden voraussichtlich ab Montag, 8. Juni, in manchen Kirchen aufgenommen.

In den katholischen Gemeinden gelten strenge Sicherheitsauflagen

Um die Sicherheit weiterhin zu gewährleisten, implementieren die Gemeinden jedoch folgende Hygienemaßnahmen für die Gottesdienste. Die Besucher werden gebeten, ihre Hände vor dem Betreten der Kirche zu desinfizieren. Weiter werden die Dienste ohne Gesang begangen, nur das Orgelspiel ist gestattet. Der Kirchenvorstand bittet jedoch darum, trotzdem das Gotteslob mitzubringen, da dieses für das gemeinsame Gebet benötigt wird. Während den Gottesdiensten gilt eine Maskenpflicht, die nur kurzzeitig für das Empfangen der Kommunion ausgesetzt wird.

Weiterhin gilt ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern, der besonders auf dem Weg zu Platz, während der Kommunion und beim Verlassen der Kirche zu beachten sei. Der Kirchenvorstand weist darauf hin, dass die Kommunion keine Pflicht für die Gläubigen ist und bittet darum, den Anweisungen der Verantwortlichen und Ordner Folge zu leisten. Die Kollekte wird am Ausgang platziert. Die Besucher werden gebeten die Kirche einzeln zu betreten und zu verlassen. Aus hygienischen Gründen bleiben die Toiletten ausnahmslos geschlossen. Ebenso sind die Pfarrheime nicht für Veranstaltungen und Besuche zugänglich.

Der Kirchenvorstand zeigt Verständnis für die Besucher, aber: Der Abstand muss sein

„Manche haben sich schon lange nicht mehr gesehen und haben bestimmt ein Gesprächsbedarf. Bitte bilden Sie nach dem Gottesdienst und beim Verlassen der Kirche keine Ansammlungen“, schreibt Dariusz Drabik, katholischer Pfarrer in Vechelde, Wendeburg und Braunschweig.

Da die Kirchen verpflichtet sind, im Falle einer Infektion nachzuweisen, wer an einem Gottesdienst teilgenommen hat, bittet der Kirchenvorstand die Besucher einen Zettel vorzubereiten, auf dem Vor- und Zuname sowie die Telefonnummer angegeben sind. Die Daten werden nach drei Wochen vernichtet. Weitere Informationen sind unter www.hl-geist-bs.de abrufbar.

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