Zuckerfabrik Wierthe – Uwe Flamm entgegnet Hartmut Marotz

Vechelde.  CDU-Fraktionschef Flamm nimmt die Landwirtschaft gegen Vorwürfe in Schutz.

In die nächste Rund geht die Auseinandersetzung um die Schließung der Zuckerfabrik in Wierthe zwischen Hartmut Marotz (SPD) und Uwe Flamm (CDU).

In die nächste Rund geht die Auseinandersetzung um die Schließung der Zuckerfabrik in Wierthe zwischen Hartmut Marotz (SPD) und Uwe Flamm (CDU).

Foto: Archiv

Aufgeflammt ist die Reiberei zwischen Uwe Flamm, dem Vorsitzenden der Vechelder CDU-Fraktion im Gemeinderat, und dem vieljährigen Bürgermeister der Gemeinde und jetzigem Ehrenbürgermeister Hartmut Marotz (SPD) – es geht um die Umstände der Schließung der Wierther Zuckerfabrik Ende 2005. Zu der Erklärung von Marotz, die Nordzucker als Eigentümerin habe das Werk geschlossen, ohne ihn vorher zu informieren, erklärt Flamm:

„Mit meinem Hinweis auf die Schließung der Zuckerfabrik als große Niederlage im Rahmen der Amtszeit des hauptamtlichen Bürgermeisters Hartmut Marotz habe ich mit keinem Wort einen Vorwurf gegenüber Hartmut Marotz erhoben. Dieser schmerzliche Eingriff für die Gemeinde Vechelde wurde von mir lediglich als Tatsache dargestellt. Dass die Schladener Verwaltungsspitze trotz wirtschaftlich schwächerer Zahlen über ihr Netzwerk die eigene Schließung verhindern konnte, wird sicher Hartmut Marotz am meisten ärgern – dies ist nur allzu verständlich. Was aber auf mein absolutes Unverständnis trifft, sind die Unterstellungen gegenüber der CDU, insbesondere aber gegenüber den Landwirten. Diese sollen aus Sicht des SPD-Politikers mal wieder die Buhmänner sein. Der Hinweis auf Entschädigungen und damit der Darstellung, die hiesigen Landwirte hätten sich kaufen lassen und die Schließung verhindern können, ist eines Ehrenbürgermeisters einfach nur unwürdig.“

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