Sparkasse verteilt 50.000 Euro für Vereine auch in Peine

Peine.  Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine fördert Projekte zur Digitalisierung. Einfach schnell Antrag stellen – Vergabe nach Windhund-Verfahren.

Sie machen auf die Spendenaktion "DigiFit" für Vereine aufmerksam: Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Jürgen Twardzik mit den Auszubildenden Lara-Joelle Schulz und Sascha Droit.

Sie machen auf die Spendenaktion "DigiFit" für Vereine aufmerksam: Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Jürgen Twardzik mit den Auszubildenden Lara-Joelle Schulz und Sascha Droit.

Foto: Sparkasse HGP

„DigiFit“ – unter diesem Motto können Vereine im Geschäftsgebiet der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine (HGP) von sofort jeweils 500 Euro für Digitalisierungsmaßnahmen erhalten. Mit der Aktion „DigiFit“ will die Sparkasse Vereine ermutigen, sich mit dem Thema Digitalisierung zu beschäftigen.

Die Ausgangslage: Viele Vereine haben Schwierigkeiten, mit der aktuellen Situation unter Corona-Bedingungen umzugehen. Kontakt zu den Mitgliedern zu halten, kann da besonders wichtig sein. Auch wenn normalerweise das persönliche Miteinander das A und O für die Vereinsarbeit ist, bleibt derzeit oft nur die digitale Alternative. „Doch darauf sind immer noch viele Vereine nicht eingestellt“, weiß Jürgen Twardzik, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse HGP.

In den vergangenen Monaten habe sich bei vielen Vereinen ein „Digitalisierungsstau“ bemerkbar gemacht. Infolge der geltenden Kontakt- und Abstandsregelungen seien persönliche Zusammenkünfte oft nicht möglich gewesen. So seien zum Beispiel Geschäftsstellen von Vereinen nicht erreichbar, weil die Voraussetzungen für mobiles Arbeiten nicht gegeben seine.

Aktives Vereinsleben im Peiner Land erhalten und in die Zukunft tragen

An dieser Stelle kommt „DigiFit“ ins Spiel. Sparkassen-Chef Twardzik erläutert: „Wir möchten Vereine ermutigen, einen ersten oder einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung zu gehen. Gerade das aktive Vereinsleben ist so typisch für unsere Region. Es zu erhalten und in die Zukunft zu tragen, sollte unser aller Ziel sein. Wir als Sparkasse möchten einen wesentlichen Anteil daran leisten.“ Und er fügt hinzu: „Uns ist bewusst, dass ein Verein mit 500 Euro nicht sofort eine komplette Digitalstrategie umsetzen kann. Aber der Betrag kann ein Anreiz sein, sich mit dem Thema zu beschäftigen und einfach mal loszulegen.“

Die Mittel sind für die Vereine selber und explizit nicht für Projektförderungen vorgesehen. Das ist ein Unterschied zum sonst üblichen Vorgehen der Sparkasse. „Normalerweise fördern wir konkrete Projekte, die in sich abgeschlossen sind“, so Twardzik. Aber Digitalisierung sei kein in sich abgeschlossenes Projekt, sondern ein laufender Prozess. Zudem müssten Vereine sonst bei Förderanträgen im Detail vorstellen, was geplant sei.

Je 500 Euro für 100 gemeinnützige Vereine in der Sparkassen-Region

Für die aktuelle Aktion hat die Sparkasse möglichst einfache Regeln geschaffen. Im Rahmen der Aktion „DigiFit“ erhalten 100 gemeinnützige Vereine je 500 Euro, um notwendige Maßnahmen zur Digitalisierung starten zu können.

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Das kann zum Beispiel die Anschaffung eines Notebooks für die Vereins-Geschäftsstelle oder eine Schulung der Vorstandsmitglieder sein, um regelmäßige Online-Sitzungen durchzuführen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und jeder Verein kann am besten entscheiden, was erforderlich ist.

Wie kommen Vereine in Peine an die Förderung?

Schnell sein lohnt sich: Den „DigiFit“-Bonus können ab Dienstag, 20. Oktober, 8 Uhr, alle gemeinnützigen Vereine im Geschäftsgebiet der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine beantragen. Ausgezahlt wird eine Digitalisierungs-Pauschale als Spende von 500 Euro je Verein.

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Der Antrag muss online über www.sparkasse-hgp.de/engagement mit dem Stichwort „DigiFit“ erfolgen – versehen mit einer kurzen Angabe, wofür die Mittel verwendet werden. Eine detailliertere Projektbeschreibung oder die Einreichung von Angeboten oder Rechnungen sind nicht erforderlich. Einzige Vorgabe zum Inhalt: das Vorhaben muss dazu dienen, die Vereinsarbeit digitaler zu gestalten.

Twardzik betont: „Die Vergabe erfolgt nach dem Windhundverfahren. Wer schnell ist, ist klar im Vorteil.“

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