Corona im Seniorenheim: 13. Todesfall im Kreis Peine

Peine.  Eine Bewohnerin (86) des DRK-Heims am Stadtpark in Peine ist gestorben. Weitere infizierte Bewohner sind isoliert, Mitarbeiter in Quarantäne.

Das DRK-Seniorenheim "Haus am Stadtpark" in Peine, Woltorfer Straße, beherbergt rund 90 Senioren; 80 Mitarbeiter betreuen die Bewohner.

Das DRK-Seniorenheim "Haus am Stadtpark" in Peine, Woltorfer Straße, beherbergt rund 90 Senioren; 80 Mitarbeiter betreuen die Bewohner.

Foto: Thomas Stechert

Im Landkreis Peine ist ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen: Es handelt sich um eine 86 Jahre alte Frau aus dem DRK-Seniorenheim „Haus am Stadtpark“ in Peine, die zuvor aufgrund ihrer Symptome im Klinikum Peine intensivmedizinisch behandelt worden war.

Das berichtete Landkreissprecher Fabian Laaß am Montagnachmittag. Damit ist die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Peine auf 13 seit Beginn der Pandemie im März gestiegen.

Im Seniorenheim „Haus am Stadtpark“ war es jüngst zu einem Ausbruch des Corona-Virus gekommen. Insgesamt hatten sich sechs Bewohner und drei Mitarbeiter infiziert, wir berichteten. Nach Angaben der Kreisverwaltung leben die fünf infizierten verbliebenen Bewohner weiterhin in dem Heim in Isolation, der betroffenen Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die aktuelle Situation sei unter Kontrolle.

Im April 12 Corona-Todesfälle in Peine

Bei den weiteren zwölf Corona-Todesopfern aus dem Kreis Peine, die bislang zu beklagen waren, handelte es sich um acht Bewohner der Gadenstedter Seniorenresidenz Brockenblick sowie um weitere vier Menschen aus dem Kreisgebiet, die nicht in einem Seniorenheim gelebt haben. In dem Seniorenwohnheim in Gadenstedt hatten sich in der Zeit um März/April mehr als 20 Bewohner und mehrere Mitarbeiter mit dem Virus infiziert.

Peiner Todesopfer im Alter von 69 bis 107 Jahren

Der erste Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus eines Menschen aus dem Landkreis Peine musste dann Anfang April gemeldet werden: Ein 89 Jahre alter Mann – Bewohner des Seniorenheims in Gadenstedt, positiv auf das Virus getestet und im Klinikum Peine in Behandlung – war in der Nacht vom 1. auf den 2. April verstorben. Der Mann hatte, wie Laaß dazu berichtete, eine intensivmedizinische Betreuung abgelehnt.

Am Donnerstag, 2. April, meldete das Kreisgesundheitsamt bereits den zweiten Todesfall: Der 79-jährige Peiner, ebenfalls zuvor positiv auf das Virus getestet, war den Angaben zufolge in einem Krankenhaus außerhalb des Landkreises in Behandlung, wo er an dem Donnerstag verstorben war.

Am Montag, 6. April, meldete der Landkreis zwei weitere Corona-Todesfälle von Bewohnern des Seniorenheims: zwei Männer im Alter von 93 und 69 Jahren, die bereits intensivmedizinisch im Klinikum Peine behandelt worden waren, aber den Kampf gegen das Virus verloren hatten.

In der Nacht zu Karfreitag, 10. April, starb im Klinikum Peine eine 92 Jahre alte Frau, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden war und dort behandelt wurde. Auch sie gehörte zu den infizierten Bewohnern des Gadenstedter Seniorenheims.

Außerdem erlag ein 85 Jahre alter Mann aus dem Kreis Peine, der in einer Klinik außerhalb des Landkreises in Behandlung war, der Virusinfektion.

Am Osterwochenende Mitte April meldete der Landkreis den 7. Corona-Todesfall. Es handelte sich um eine 79 Jahre alte Frau, die sich in Behandlung in einem Krankenhaus außerhalb des Landkreises Peine befunden hatte.

Am Dienstag, 14. April, der 8. Corona-Todesfall im Kreis Peine: In diesem Fall traf es eine 107 Jahre alte Frau, gleichfalls eine Bewohnerin der Seniorenresidenz „Brockenblick“ in Gadenstedt.

Am Wochenende 18./19. April gab es zwei weitere Corona-Todesfälle im Landkreis – dabei handelte es sich um eine 85-jährige Bewohnerin des Seniorenheims „Brockenblick“ in Gadenstedt und um einen Mann (82), der außerhalb des Kreisgebiets in einem Krankenhaus in Behandlung gewesen ist.

Der 11. Corona-Tote aus dem Kreis Peine musste am Montag, 20. April gemeldet werden. Betroffen war wiederum ein Bewohner der Gadenstedter Seniorenresidenz – ein 90 Jahre alter Mann, der sich zuletzt in ärztlicher Behandlung im Klinikum Peine befunden hatte.

Acht Senioren der Residenz in Gadenstedt betroffen

Der vorläufige traurige Höhepunkt dann am Freitag 24. April: Das Kreis-Gesundheitsamt meldete den Tod einer 87 Jahre alten Frau, die ebenfalls in der Seniorenresidenz in Gadenstedt gelebt hatte. Damit erhöhte sich die Anzahl der Todesfälle aus dem „Brockenblick“ auf acht, die Gesamtzahl Peiner Todesopfer auf zwölf.

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