Förderverein hofft auf Erhalt des Peiner Klinikums

Peine.  In der Feier zum 20-jährigen Bestehen des Vereins übermittelt der AKH-Aufsichtsrat die Botschaft, dass das Krankenhaus bestehen bleiben solle.

Der Verein der Freunde und Förderer des Klinikums Peine hat sein 20-jähriges Bestehen gefeiert.

Der Verein der Freunde und Förderer des Klinikums Peine hat sein 20-jähriges Bestehen gefeiert.

Foto: Archiv

Sein 20-jähriges Vereinsjubiläum hat der Verein der Freunde und Förderer des Klinikums Peine gefeiert. Vorsitzender Adolf Stöhr begrüße nicht nur 30 Vereinsmitglieder, sondern auch zahlreiche Ehrengäste – darunter Franz Caesar, Vorstand der AKH-Gruppe Celle und einer der Geschäftsführer des Klinikums Peine, Jörn Sandtvos als Konzern-Pflegedirektor, den Ärztlichen Direktor Professor Dr. Christian Eckmann sowie den stellvertretenden Peiner Landrat Matthias Möhle.

Der Vorsitzende betonte, dass sich seit zwei Jahrzehnten zahlreiche Vereinsmitglieder ehrenamtlich in ihrer Freizeit mit einer Vielzahl von Projekten und Veranstaltungen für das Klinikum engagieren. „Die Bilanz kann sich sehen lassen; wir haben bis jetzt 80 Förderprojekte im Gesamtwert von 90.000 Euro im Klinikum realisiert, finanziert über Spenden und Vereinsbeiträge“, so Stöhr.

Das Gründungsmitglied Dr. Peter Schroer ging in seiner Laudatio auf die Vorgeschichte der Vereinsgründung ein, skizzierte die Entwicklung und die Aktivitäten des Fördervereins und unterstrich die Bedeutung des Vereins für den Ruf und für das Ambiente des Hauses.

Einen bunten Querschnitt seiner Projekte präsentiert der Förderverein mit einer Fotoausstellung in der Eingangshalle des Klinikums: Die stellvertretende Vorsitzende Gudrun Schwan dankte den Spendern und Unterstützern des Vereins und gab sich zuversichtlich, dass auch weiterhin das „wohnortnahe Krankenhaus um die Ecke“ in Peiner Virchowstraße erhalten und betrieben werden kann.

Franz Caesar überbrachte die Glückwünsche und den Dank des Mutterkonzerns, der Allgemeines-Krankenhaus (AKH)-Gruppe Celle. Aus der vorangegangenen Aufsichtsratssitzung übermittelte er die zentrale Botschaft, das Peiner Klinikum zu erhalten und mit umfangreichen Strukturänderungen dem Krankenhausbetrieb eine solide, zukunftssichere Finanzbasis zu verschaffen. Noch nicht entschieden sei die Frage, ob nach erfolgreicher Sanierung das Haus verkauft werden oder in der AKH-Gruppe verbleiben solle.

Jörn Sandtvos betonte den hohen Pflegestandard im Peiner Klinikum und erläuterte die reformierte Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, zusammen mit Altenpflegern und Kinderkrankenschwestern. Zudem führte Jörn Sandtvos die Teilnehmer durch den Diagnose- und Behandlungsbereich: Dabei konnten die Vereinsmitglieder einen Blick hinter die Kulissen eines sehr komplexen Medizinbetriebs werfen. In den einzelnen Abteilungen erklärten Mitarbeiter ihre medizinische Einrichtung und deren Aufgaben. Beeindruckt waren die Teilnehmer vom hohen Standard der jüngsten Abteilung im Hause, der Geriatrie.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder